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Outdoor Grow von 3 Automatic Sorten

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KloMeister123
(@klomeister123)
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Beigetreten: vor 1 Jahr
Beiträge: 476
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Was du unter "noch Platz" definierst, scheint sich möglicherweise nicht an die gängigen Umtopf Empfehlungen zu orientieren.

Wenn man es darauf anlegt, dass die Pflanze die optimale Nährstoffzufuhr haben soll, dann müsste ich spätestens jetzt umtopfen. Wenn die Wurzeln schon in großer Anzahl unten aus dem Topf ragen und sich bereits am Rand des Topfes um das Substrat (die Erde) schlingeln, dann ist die Nährstoffaufnahme schon eingeschränkter als in einem Idealfall. Eigentlich würden sie ja optimalerweise ihren Weg durch frische Erde suchen, um dort maximale Nährstoffe zu finden und zu bekommen.

Es macht prozentual gesehen jetzt vielleicht noch nicht extrem viel Unterschied, aber Umtopfen würde der Pflanze am Ende mehr Nährstoffe bieten.

Letztendlich ist es wieder mal eine individuelle Sache wie man das handhabt. Sicher ist jedenfalls, dass Pflanzen in zu kleinen Töpfen ihr Wachstum einschränken und damit auch insgesamt kleiner bleiben.

 

Wie viel es am Ende ausmacht, wenn man etwas später umtopft, kann ich nicht sagen. Habe dazu bisher keine detaillierten Erkenntnisse.



   
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KloMeister123
(@klomeister123)
Knospenmeister
Beigetreten: vor 1 Jahr
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Tag 15 nach Austritt des ersten Keimlings aus der Erde:

 

 

 

Wird langsam eng unter der Lampe, sie ist schon ganz oben, ich kann natürlich noch etwas unter die "Halterung" stellen. Zwei Tage müssen sie noch aushalten, dann kommen sie ins Gewächshaus.

Achja und die beiden mittleren "Big Devil XL" haben schon Blütefäden an den Astzweigen, die sogenannte Vorblüte.

Das heißt, dass werden wohl keine XL Pflanzen sondern eher kleinere. Aber in der Blüte machen die noch ihren Stretch, so 70-80cm sind wohl drin, mehr aber nicht

Die beiden werden dann wohl entsprechend früh fertig und werden kleine "Tannenbäume" aber macht ja nichts. Muss ja keine 1,5 Meter Pflanze werden. Oft ist es auch so, dass die kleinen mit engen Nodien-Abständen auch gut buschig dicke Blüten haben. Aber ich denke das wird sich so auf 30-40g belaufen.

Nach 15 Tagen Blütephase ist schon eher früh, gibt auch Autoflower die 24 Tage Wachstum haben.

Kann an dem kleinen Topf liegen, kann aber auch einfach die Genetik sein. Kommt immer drauf an wie viel Ruderalis sich da durchsetzt. Bisher sind die Pflanzen ja gut gewachsen und haben keine Mängel. Sieht alles einwandfrei aus.

So kann ich sie wenigstens gut transportieren, ohne das ich mit so riesigen 1,5 Meter Pflanzen herumlaufen muss. Aber wer weiß wann die anderen beiden ihre Blüte beginnen.



   
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KloMeister123
(@klomeister123)
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Beigetreten: vor 1 Jahr
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@falk Danke 😀

Ich habe jetzt etwas unter den Lampenhalter gestellt, jetzt steht die Lampe 7cm höher und die Pflanzen sind auch wieder gleichmäßig beleuchtet.

Diesmal habe ich mal ein Bild mit meinem Smartphone gemacht anstatt mit der "guten DSLR" Kamera, das Handy scheint die Farben etwas neutraler zu erfassen. Jetzt mit der höheren Lampe, passt es jedenfalls auch mit der Ausleuchtung im Foto besser.

Will euch nicht zu spammen aber die Fotos davor waren nicht ganz so toll.

 



   
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KloMeister123
(@klomeister123)
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Beigetreten: vor 1 Jahr
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Themenstarter  

Am 20 April habe ich in 13 Liter Töpfe umgetopft.

Ich habe den unteren Teil der Erde (ca. 30%) zusätzlich mit Hornspäne und Bio Tomatendünger vermengt. Der obere Teil ist nur die Blumenerde. Verwendet wurde wie im Foto zu sehen Compo Sana Qualitätsblumenerde. Diese beinhaltet ebenfalls schon etwas Dünger vom Hersteller.

 

Bis auf das was der Hersteller mit der Blumenerde gemacht hat, ist mein Grow zu 100% biologisch gedüngt.

Ich finde organisches Düngen Outdoor deutlich angenehmer. Die Nährstoffe werden langsam freigesetzt und die Wurzeln verbrennen dann auch nicht. Man muss nicht ständig irgendwelche Düngelösungen anmischen und dann noch PH-Werte korrigieren und darauf achten ob es den Pflanzen gut tut.

Der Pflanze tut organischer Langzeitdünger einfach viel besser, weil sie sich langsam an das gewöhnen kann was kommt. Bei chemischen Mineraldüngern, kann man viel falsch machen.

Ich mache dünge technisch gar nichts mehr, ich gieße noch 2 mal mit Brenesseljauche und fertig.

 

Tag 18 nach Austritt des ersten Keimlings aus der Erde:

Ein Tag nach dem Umtopfen. Die Pflanzen scheinen es verkraftet zu haben, kein Durchhängen der Blätter.

 

 

Und dazu gibt es jetzt auch immer Einzelfotos jeder Pflanze, da jetzt ein Gesamtfoto nicht mehr genug Details zeigt.

Kong 4

Big Devil XL (2)

Big Devil XL (1)

Orange Sherbet

 

Die Pflanzen sehen weiterhin kräftig aus. Sattes grün, keine Auffälligkeiten und bisher auch noch keine Viecher.
Aber die werden jetzt kommen. Aber das gehört eben zu der Natur dazu.
Neemöl und Brenesselsud sind die einzigen Mittel, die ich dagegen verwende.

 

Ein bisschen Unterschiede kann man jetzt auch an den Pflanzen sehen. Die Kong 4 die will jetzt schnell nach oben und die Orange Sherbet, die hat deutlich breitere Blattfinger und ein etwas tieferes grün.



   
dunpablo und Anonym gefällt das
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KloMeister123
(@klomeister123)
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Beigetreten: vor 1 Jahr
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Das Wetter ist bis einschließlich Freitag leider nicht so ideal.

Mit so wenig Sonnenstunden, kann sich auch ein Gewächshaus nicht aufwärmen.

Bei Temperaturen unter 13 °C, passiert bei einer Cannabispflanze fast nichts und wenn dann auch noch die Sonne fehlt, passiert noch weniger. Die 13 °C Marke wird aktuell nur kurz am Tag überschritten.

Daher kann ich euch aktuell auch keine merklichen Fortschritte präsentieren.

 

Geschätzte Wachstumsrate von Cannabis Sativa (prozentual relativ zum Optimum)

 

Temperatur (°C) Wachstumsrate (% des Optimums) Erklärung

0–6°C 0% Kein Wachstum (Kältestress, Zellschäden).

8°C 5% Extrem langsames Wachstum (Metabolismus fast eingefroren).

10°C 10% Minimale Aktivität, Wurzeln nehmen kaum Nährstoffe auf.

12°C 20% Langsames Wachstum, aber erste sichtbare Blattbildung.

14°C 40% Moderate Aktivität, vegetative Phase beginnt.

16°C 60% Stabiler Stoffwechsel, aber nicht optimal.

18°C 80% Gutes Wachstum, aber noch nicht im Idealbereich.

20–28°C 90–100% Optimalbereich: Maximale Photosynthese, schnelle Blatt- und Stielbildung.

28°C 95% Leichte Hitzebelastung bei schlechter Belüftung, aber noch ertragreich.

30°C 70–80% Hitzestress: Wachstum verlangsamt sich, Transpiration steigt stark.

32°C+ <50% Starke Schäden (Blattrollen, Nährstoffblockaden, Risiko für Schädlinge).

 

Zum Glück sind die Wetterprognosen ab Samstag bezüglich der Sonnenstunden wieder positiver. Mit der Sonne wärmt sich das Gewächshaus auch um +5 Grad auf, dann passt das wieder.

Das ist nun mal der Lauf der Natur. Außerdem habe ich meinen Grow ja auch entsprechend früh gestartet, was ich euch nicht empfehle, wenn euch terminlich auch ein späterer Start passt.

 

Ich habe am Dienstag übrigens Neemöl gesprüht, präventiv. Ein paar wenige Trauermücken habe ich bereits gesichtet. Das ist aber völlig normal draußen in der Natur. Perfekt reine Pflanzenblätter gibt es draußen nicht. Es kommen immer irgendwelche Tierchen. Am Ende will ich ja auch keinen Schönheitspreis gewinnen, sondern schöne Blüten haben.

 

Die nächsten Bilder erfolgen am Sonntag.



   
Paul und Anonym gefällt das
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KloMeister123
(@klomeister123)
Knospenmeister
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Themenstarter  

Tag 24 nach Austritt des ersten Keimlings aus der Erde:

 

Kong 4

 

Big Devil XL (2)

 

Big Devil XL (1)

 

Orange Sherbet

 

 

Nach oben sind sie eine ganze Menge gewachsen und der Stil hat auch gut zugelegt.

Jetzt wo es auch wieder Sonne gibt, fangen auch die Blätter wieder an zu wachsen.

Die Tage davor war es recht wolkig, dadurch sind die Pflanzen hauptsächlich nur nach oben gewachsen und der Abstand der Nodien hat sich enorm vergrößert.

Die ganze Woche soll es jetzt richtig schön sonnig werden und immer um die 20°C, dass bringt wieder mehr buschigkeit rein.



   
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KloMeister123
(@klomeister123)
Knospenmeister
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Themenstarter  

Du gehst davon aus, das sich die Pflanzen wegen kühlen Temperaturen und etwas wenig Licht so stark gestreckt haben?

Ja, hauptsächlich weil es einige Tage zuvor nur stark bewölkt war mit Regen.

Cannabis neigt halt sehr dazu schnell nach oben zu wachsen sobald die Lichtmenge zu gering ist.
Die suchen eben das Sonnenlicht und investieren bei zu wenig Licht alles in ihr Höhenwachstum.

4 Tage stark bewölkter Himmel machen da schon viel aus.

 

Aber macht ja nichts, habe auch einen Garten wo genug Platz nach oben ist. Die Wuchsform ist daher nicht so wichtig. Bei einem Zeltgrow mit begrenzter Deckenhöhe wäre das eine andere Geschichte.

Wenn man es drauf anlegt, kann man ja wie schonmal erwähnt, die Pflanze herunterbinden oder toppen. Aber da ich ja bereits sagte, dass ich bei den Autoflowern keinen zusätzlichen Stress ausübe, lasse ich sie so wachsen wie es kommt.

Meine Pflanzen haben aber im unteren Bereich auch schon einige Seitentriebe am start, dass sieht in einigen Tagen wieder viel schöner aus. Ist also alles im grünen Bereich

Ich habe außerdem genug Platz im Garten, also alles easy. Die Natur macht was sie eben macht.

 

 

So schlimm ist es bei mir glücklicherweise nicht, aber hier mal ein Extrembeispiel, wie das enden kann, wenn (lange) zu wenig Licht vorhanden ist:



   
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KloMeister123
(@klomeister123)
Knospenmeister
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Themenstarter  

Die Pflanzen bilden jetzt bei dem warmen sonnigen Wetter auch wieder zugig neue große Blätter

Fotos gibt es dennoch erst später (vermutlich am Freitag), sonst wird das hier zu viel in den kleinen Abständen.

 

Ich habe jetzt einmal mit der Brenesseljauche gegoßen vor ca. 5 Tagen und die Orange Sherbet zeigt leichte Stickstoffüberschuss Anzeichen. Das ist nicht dramatisch, aber das zeigt, dass insbesondere diese Pflanze deutlich empfindlicher reagiert. Die anderen Pflanzen haben überhaupt kein Problem und alle haben die gleiche Dosierung erhalten.

Da diese Plattform dazu dient, dass andere Grower auch von mir lernen können, zeige ich euch hier mal die Anzeichen eines Stickstoffüberschusses an meiner Pflanze:

 

 

Grundsätzlich ist ausreichend viel Stickstoff gut und sorgt für ein gesundes und schnelles Pflanzenwachstum. Bei zu wenig Stickstoff, bleibt die Pflanze klein, wächst extrem langsam und hat sehr helle fast gelblich grüne Blätter. Zu wenig Stickstoff ist deutlich schlechter als etwas zu viel.

Eine gut mit Stickstoff versorgte Cannabispflanze, sollte tiefgrüne bist fast dunkelgrüne Blätter haben. Insbesondere in der vegetativen (Wachstumsphase) ~ ab der Woche 3-4 ist der Stickstoffbedarf besonders hoch und daher sehr wichtig. Das lässt die Pflanze kräftig, groß und stabil werden.

In der Blütephase sollte die Stickstoffzugabe dann aber deutlich gesenkt werden, dann ist Kalium und Phosphor wichtig, damit die Pflanze sich dann auf die Blüten konzentrieren kann und nicht auf das Blattwachstum.

Für mich bedeutet das jetzt, dass die Orange Sherbet erstmal nur mit normalem Wasser gegoßen wird und keinen zusätzlich Stickstoff über die Brenesseljauche bekommt.
In besonders schlimmen Fällen, kann man die Pflanze ordentlich mit klarem Wasser gießen, bis es unten aus dem Topf wieder herauskommt. Das spült Nährstoffe heraus und löst schwere Probleme schneller.

Da ich das Problem frühzeitig erkannt habe, sollte es sich im Rahmen belaufen und auch keine großen Folgen haben. Spülen ist bei den leichten Anzeichen noch nicht notwendig. Eventuell werden einige Blattspitzen leicht braun und ein paar Blätter sehen leicht "krüppelig" aus, aber nichts bedrohliches oder insgesamt Negatives für den Grow.

Da meine Cannabiserde (Compo Sana Qualitätsblumenerde) bereits mineralisch vorgedüngt ist, treffen hier ein paar "Unbekannte" aufeinander, so dass es schwieriger ist, hier alle Einflüsse zu kontrollieren bzw. zu kennen. Offensichtlich hat diese Blumenerde schon ordentlich zugesetzten Stickstoff in mineralischer Form, was von den Pflanzen sehr schnell aufgenommen wird.
Ich habe in dieser Blumenerde noch nicht gegrowt und daher ist es für mich schwerer abzuschätzen, was diese Erde bereits liefert und was ich noch zusätzlich geben kann.

Cannabis ist ein sogenannter "Starkzehrer" und kommt bei entsprechender Pflanzengröße schon recht gut mit vielen Nährstoffen zu recht. Was "Blumen" verkraften, schafft Cannabis meist locker.

Dennoch ist es bei mir auch eine neue Erfahrung mit dieser Erde und offensichtlich liegt es auch an der Genetik "Fast Buds Orange Sherbet", welche deutlich empfindlicher auf viel Stickstoff reagiert. Bei meinen anderen Genetiken ist soweit alles in Ordnung. Daher gibt es hier wieder mal kein pauschales "richtig" oder "falsch", sondern man benötigt die Erfahrungen mit den unterschiedlichen Pflanzengenetiken.

 

Diese Info gebe ich euch gerne mit, damit ihr bei eurem Grow auch frühzeitig reagieren könnt und aus meiner Erfahrung lernt.



   
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