Die oberen Blätter sehen echt wieder ganz okay aus. Ich glaube das pendelt sich doch noch zum Guten ein.
Was auch immer sich geändert hat, irgendetwas wurde besser.
Vielleicht tut ihnen die jetzt eher höhere Temperatur gut und das der Intervall von Nass- zu Trockenphasen geringer ist. Bei so niedrigen Temperaturen, ist der Topf meist viel zu lange feucht. Mit der jetzigen höheren Temperatur, herrscht deutlich mehr Sauerstoffaustausch durch kürzere Nassphasen.
Spinnen sind deine Freunde. Solange sie nicht deine Blüten mit Spinnweben versehen, sind sie Nützlinge und fressen Schädlinge. Aber bis zur Blüte dauert es ja noch, solange solltest du sie als deine Freunde betrachten.
Um das ganze im wöchentlichen Update besser zu beleuchten:
Die letzte Woche aufgetauchten Nachzügler sind jetzt schon erheblich weiter in der Entwicklung, als die älteren Pflanzen.
3 Pflanzen sind in dem Topf aufgetaucht, der auf der Fensterbank an einem Südfenster steht. Auch die Pflanzen sehen weiter entwickelt aus, als die angegriffenen alten Exemplare.
Ich überlege momentan, ob es von Interesse wäre, die alten Pflänzchen weiter aufzubewahren.
Ich habe außerdem überlegt, ob ich die Pflanzen jetzt schon voneinander trennen sollte, habe mich aber dagegen entschieden, weil ich vorgestern noch Nematoden ausgebracht habe. Die Gelbtafeln wurden ebenfalls erneuert. Bisher erst 3 Mücken seit gestern
Ich würde die alten Pflanzen erstmal weiter wachsen lassen.
Es sind ja photoperiodische Sorten. Auch wenn sie durch die Probleme ~4-5 Wochen an "Idealwachstum" verloren haben, ist das ja kein Problem. Mit genug Zeit, können das ebenfalls auch noch große Pflanzen werden, denn das Jahr ist ja noch früh. Falls sie es nicht schaffen, dann hatten sie wenigstens die Chance gehabt. Du bist ja nicht im Zugzwang jetzt zu handeln.
Solange du den Platz aktuell nicht für andere Pflanzen im Zelt brauchst, schadet es ja nicht, sie weiter stehen zu lassen und abzuwarten, wie sie sich entwickeln. Wenn die Temperaturen draußen passen, kannst du sie außerdem auch noch raus ins Freie stellen.
Sehe sie als "Bonuspflanzen" an. Du hast jetzt welche, die sind stabil und entwickeln sich gut und falls es von den anderen Pflanzen welche schaffen, ist es bonus.
Ich würde die alten Pflanzen erstmal weiter wachsen lassen.
Es sind ja photoperiodische Sorten. Auch wenn sie durch die Probleme ~4-5 Wochen an "Idealwachstum" verloren haben, ist das ja kein Problem. Mit genug Zeit, können das ebenfalls auch noch große Pflanzen werden, denn das Jahr ist ja noch früh. Falls sie es nicht schaffen, dann hatten sie wenigstens die Chance gehabt. Du bist ja nicht im Zugzwang jetzt zu handeln.
Ist schon richtig. Ich musste allerdings so langsam umtopfen, wofür ich heute Zeit hatte. Dabei sind dann eben auch einige alte Pflänzchen entsorgt worden.
2 habe ich übrig gelassen, da ich noch Platz hatte. Ansonsten habe ich mir bei der Menge an mickrigen Pflanzen schon Sorgen wegen der Krankheitsgefahr gemacht. Solche vergilbten gammeligen Pflanzenteile sind selten förderlich fürs Raumklima. Ich hoffe, sie erholen sich schnell. Bei der Entsorgung der Altpflanzen ist mir aufgefallen, dass die Jungpflanzen zumindest ein ausgeprägtes Wurzelwachstum aufweisen konnten.
Ich frage mich da: Fressen Trauermücken Wurzeln oder das Myzel, das die Wurzeln umgibt?
Die meisten Töpfe sind die bekannten 9x9 Töpfe mit 700ml Fassungsvermögen. Umgetopft wurde in eine selbst gemischte Komposterde.
Zuschlagstoffe: Perlit, Blähton, Horngriess und Dolomitkalk. Die Basis besteht aus Pflanzenerde aus dem letzten Jahr und Kompost.
Edit: Bitte denkt nicht, das wären alles Cannabispflanzen, bei Erdkirsche Molly handelt es sich um Physalis und die Chilis mussten ja auch irgendwann umziehen
Wahrscheinlich kannst du mit den kleinen Pflanzen einen neuen Weltrekord aufstellen. Die kleinsten Pflanzen nach 2 Monaten Wachstum.
Zwischenzeitlich bestand ja mal die Hoffnung, dass die sich doch wieder fangen, weil dann doch wieder frische grüne Blätter kamen. Aber jetzt sind auch schon wieder einige Wochen vergangen und das Wachstum ist wenn überhaupt nur 1/10 so schnell wie man es erwarten würde.
Interessant ist es dennoch. Vielleicht kann man daraus einen Miniatur-Bonsai-Grow machen.
Die neuen sehen doch gut aus, es kommen sogar schon Seitentriebe heraus.
Die kleinsten Pflanzen der Welt schaffen sie wohl nicht mehr.
Es ist faszinierend, wie sie in der letzten Woche zugelegt haben.
Die Pflanzen draussen hatten leider nicht so viel Glück. Der Mai ist gefühlt sehr kalt und regnerisch, wobei wir vor der letzten Regenperiode eine ausgedehnte Sonnenphase hatten. 10cm hoch sind sie mittlerweile.
Ihnen fehlt also eine gute Woche zu den zuletzt gekeimten Samen indoor. Die haben mittlerweile 15cm erreicht und wachsen deutlich buschig und gedrungen. Von der Farbe her, würde ich sagen, dass ich zu reichlich Horngrieß in das Substrat gegeben habe. Sie benötigen zwar wieder Wasser, aber gerade die zweite Early Pearl sieht für mich schon nach zu viel Nährstoffen aus.

















