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KloMeister123
(@klomeister123)
Knospenmeister
Beigetreten: vor 1 Jahr
Beiträge: 476
 

Ja, könnte sich wirklich noch einpendeln. Solange oben weiterhin Blätter wachsen und diese einigermaßen grün sind, ist noch Leben vorhanden und es kann sich wieder zum Positiven wenden. Die unteren Blätter sind ja sowieso nur Keimlingsblätter, die fallen später eh meistens ab, von daher ist das fast irrelevant, wenn es sich jetzt wieder zum Positiven einpendelt.

Schwankende Temperaturen sind nicht wirklich ein Problem. Aber eine Durchschnittstemperatur von 20°C - 27°C sollte es am Ende schon sein, damit der Stoffwechsel der Pflanzen auch gut funktioniert. Bei meinen Gewächshausgrows hatte ich durchaus auch Nachttemperaturen von 5°C und Tagestemperaturen von 25°C. Das waren teilweise 20°C Unterschied und es war nicht wirklich ein Problem, außer dass der Stoffwechsel dann langsamer war. Jedoch waren meine Pflanzen da auch schon größer und stabil.

Keimlingen oder geschwächten Pflanzen sollte man das eher nicht zumuten. Aber gesunde Pflanzen sind robust, die stecken einiges weg.

Mit der jetzigen Heizung sollte auf jeden Fall deutlich mehr Wachstum passieren, sofern die Pflanzen noch einigermaßen "fit" sind.


Dieser Beitrag wurde geändert vor 1 Monat 2 mal von KloMeister123

   
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Arakyr
(@arakyr)
Harzsammler
Beigetreten: vor 1 Jahr
Beiträge: 380
Themenstarter  

Danke. 

Nachdem euren Kommentaren gehe ich davon aus, dass die Temperaturen nicht das herrschende Problem sind.

Ich habe vorgestern meine letzte neue Gelbtafel im Zelt aufgestellt und heute mit Erschrecken gesehen, dass sie wieder voller Trauermücken ist. 

Ich hab die Töpfen nun nochmal mit Neemölmischung gegossen und Nematoden bestellt. 

Es wäre schade um die Chilis.



   
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KloMeister123
(@klomeister123)
Knospenmeister
Beigetreten: vor 1 Jahr
Beiträge: 476
 

Neemöl ist ein relativ gutes Mittel gegen Trauermücken, wenn du damit 1-2 mal die Woche verdünnt gießt, sollte das Problem in ~2 Wochen erledigt sein (hoffentlich). Ich würde es auch nur maximal 4 mal geben, dass reicht dann auch. Damit sollte die Vermehrung unterbrochen sein.

Nematoden sind auch gut gegen Trauermücken, aber nicht zusammen mit Neemöl, die würden davon nämlich auch sterben.

Nematoden entweder direkt am Anfang des Grows in die Erde geben und dann auf Neemöl verzichten oder eben nur Neemöl. Da du schon Neemöl genutzt hast, wären die Nematoden zumindest für die Erde, wo schon Neemöl genutzt wurde, nicht sinnvoll.

Aber vielleicht für deinen neuen Grow, falls dort auch Trauermücken auftreten sollten oder generell präventiv einfach mit dazugeben. Outdoor sind Trauermücken übrigens weniger ein Problem, dort ist es zum einen aufgrund des Winds schwieriger für sie sich in großer Anzahl zu vermehren und zum anderen tauchen dort auch die natürlichen Feinde auf.


Dieser Beitrag wurde geändert vor 1 Monat 4 mal von KloMeister123

   
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weedpete
(@weedpete)
Wachstumskünstler
Beigetreten: vor 7 Monaten
Beiträge: 36
 

Veröffentlicht von: @arakyr

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Ich drücke die Daumen. Das sieht aber noch recht feucht aus, das Substrat kann bis zum nächsten Gießen hier locker mal 2-3cm tief antrocknen. Dann würde ich auch nur sehr wenig gießen, höchsten ein Schnapsglas voll pro Pflanze. Die Intervalle würde ich auf 2 Tage mindestens strecken zwischen den Gießvorgängen. Dass Du nun die Temperatur erhöhen kannst, ist natürlich von Vorteil. Mehr würde ich aber jetzt nicht machen und der Natur ihren Lauf lassen. 

Veröffentlicht von: @arakyr

Ich kann nicht ausschließen, dass ich weiterhin falsch giesse

Ich würde auch mal behaupten, das ist so ein wenig Dein Kardinalfehler, der bislang jeden Versuch in Schwierigkeiten gebracht hat. Das Licht hat zwar diesmal gepasst, aber durch die kühlen Temperaturen kann weniger aus dem Topf verdunsten, und dann reicht es schon, einmal zu übergießen und dann kriegt man die Feuchtigkeit nicht mehr richtig raus (Staunässe, Wurzelfäule, Trauermücken). Ich denke das war hier ein Faktor.

Ich würde auch empfehlen, etwas größere Töpfe zu nehmen (3,5L 15x15x20cm). Ich habe bislang immer in 11L Töpfen angezogen, aber mit 3,5L könntest Du Deine Gießprobleme auch schon viel besser in den Griff bekommen. Größere Töpfe sind unkomplizierter, weil sie eine etwas zu hohe Gießdosis leichter verzeihen. Es bildet sich nicht so schnell Staunässe, und durch die größere Oberfläche verdunstet mehr. Ich kontrolliere das immer mit dem Finger: Ist die Fingerkuppe trocken (ca.3-4cm tief), wird nachgegossen. Vielleicht hilft Dir auch eine Notiz im Wandkalender für einen besseren Überblick.

Gutes Gelingen!

 


I can dress up the dead man - but I can't bring him back to life!


   
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KloMeister123
(@klomeister123)
Knospenmeister
Beigetreten: vor 1 Jahr
Beiträge: 476
 

In großen Töpfen hält sich das Wasser deutlich länger, wenn man zu viel gegoßen hat, gerade bei Keimlingen.
Da stimme ich deiner Aussage nicht zu.

Wenn man schlecht darin ist abzuschätzen wie viel man gießen muss, kann man sich grob am Topfvolumen orientieren. Etwa 20-25% des Volumens wenn das Substrat nahezu trocken ist passt ganz gut.

Wenn ich einen riesigen Topf habe und ich gieße immer nur Mittig beim Keimling und habe die Erde vorher auch nicht durchfeuchtet, ja dann saugt der Randbereich das natürlich erstmal gut auf und Übergießen ist schwieriger. Das klappt vielleicht für ein paar Gießvorgänge aber irgendwann wird sich da ein "Durchschnitt" an Feuchte einpendeln. Hat man einmal in einem großen Topf mit einer kleinen Pflanze zu viel Feuchte in der Erde, dann dauert es definitiv länger bis diese wieder trocken ist im Vergleich zu einem kleineren Topf.

Richtig wäre es, dass richtige Gießverhalten zu lernen und dann optimale Nass- und Trockenphasen einzuhalten.


Dieser Beitrag wurde geändert vor 1 Monat 3 mal von KloMeister123

   
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Arakyr
(@arakyr)
Harzsammler
Beigetreten: vor 1 Jahr
Beiträge: 380
Themenstarter  

Größere Töpfen wird es erst geben, wenn sie umgetopft werden und ich würde zur Anzucht sogar noch kleinere Töpfen bevorzugen.

Dann könnte ich das Zelt voller stellen mit Pflanzen und Übergießen wird schwieriger. 

Man muss in die ganze Giessproblematik auch RLF und Temperatur berücksichtigen. Momentan habe ich in dem geschlossenen System einen VPD von 0,7. Das ist zu niedrig und das System aus Pflanze und Substrat verdunstet nur wenig Wasser. 

Solche Fehler potenzieren sich offensichtlich auch mal.

Trauermücken lassen die Pflanzen kümmern und die Pflanzen verdunsten weniger Wasser, was den Trauermücken zugute kommt, die feucht Erde mögen 

 

Danke euch beiden. Bis Samstag lasse ich das mal so laufen. 



   
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weedpete
(@weedpete)
Wachstumskünstler
Beigetreten: vor 7 Monaten
Beiträge: 36
 

Veröffentlicht von: @klomeister123

Wenn man schlecht darin ist abzuschätzen wie viel man gießen muss, kann man sich grob am Topfvolumen orientieren. Etwa 20-25% des Volumens wenn das Substrat nahezu trocken ist passt ganz gut.

Ähm ja, bei genauerer Überlegung macht das was Du schreibst mehr Sinn. 


I can dress up the dead man - but I can't bring him back to life!


   
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Arakyr
(@arakyr)
Harzsammler
Beigetreten: vor 1 Jahr
Beiträge: 380
Themenstarter  

Einen wunderbaren Freitag Abend wünsche ich euch.

 

Gute Nachrichten verkünden, dass die Samstag gesäten Samen alle aufgegangen sind. Das macht tatsächlich eine Keimquote von 100%, wenn ich keinen Fehlschlag übersehe 🙂

3 Samen stehen auf der Fensterbank und sind heute aus der Erde gekommen

Die 2 im Zelt wachsen bereits seit gestern.

Damit bin ich auch wieder bei einer Keimdauer von 5 Tagen. Bis hierhin bin ich zufrieden mit dem Grow.

Die Nematoden sind angekommen und lagern im Kühlschrank, Trauermücken waren zumindest gestern noch zu sehen, heute habe ich beim Fotografieren keine gesehen.  Spinnweben sind vorhanden, allerdings nicht an den Pflanzen direkt, sondern darüber und an der Abluft. Ich mache mir noch keine Sorgen deshalb, wahrscheinlich feiern die Spinnen ein Trauermückenfestgelage.

Meine Überlegung ist jetzt, die 7 Tage Lagerdauer für die Nematoden abzuwarten und  sie am Ende auf die gesamten diesjährigen Jungpflanzen zu verteilen.

@KloMeister123 's ist nachvollziehbar, aber ich hab natürlich nicht darüber nachgedacht, dass Neemöl auch Nematoden schaden könnte, bevor ich sie bestellt habe. Nun kann ich sie auch verwenden, bevor ich sie ungenutzt entsorge. Schlimmstenfalls kommt beides aufs Gleiche heraus.

Giessen muss ich übrigens immer noch sehr wenig. Wenn ich die Erde antrocknen lasse, warte ich bestimmt 5 oder mehr Tage bis zur nächsten Wassergabe.

Weitere Eckdaten:

Durchschnittliche Temperatur: 23°C

RLF: 67%

VPD: 0,9 kPa

Die Lichtstärke habe ich nicht gemessen, sollte sich aber nicht geändert haben.

Die Abluft habe ich von einem geschlossenen System wieder zu einem offenen System geändert. Die Luftfeuchtigkeit wäre sonst ständig zu hoch gewesen. Leider heisst das auch, dass die Heizung mehr arbeiten muss momentan. 

 



   
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