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OG Kush im Marshydro Grow Zelt

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KloMeister123
(@klomeister123)
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Gib uns vor der endgültigen Ernte noch einmal bescheid, damit wir dir die passenden Hinweise für eine geeignete und schonende Trocknung geben können bzw. uns darüber etwas abstimmen können.

Das ist nämlich sehr wichtig. Die richtige Vorgehensweise beim Trocknen, sorgt dafür, dass der THC-Gehalt weitestgehend erhalten bleibt, Terpene sich nicht verflüchtigen (diese machen u.A. den Geruch aber auch Teile der Wirkung aus).
Dazu sorgt eine korrekte und schonende Trocknung dafür, dass sich das Chlorophyll (was beim Rauchen ein Kratzen erzeugt) sehr stark abbaut und das Raucherlebnis dadurch angenehmer macht.

Damit will ich konkret sagen: Das Trocknen ist ein sehr wichtiger Teil des Anbaus. Da grundsätzliche Fehler zu machen, wäre schade für das Endprodukt.

Deswegen macht es Sinn sich noch einmal rechtzeitig vor der Ernte darüber abzustimmen. Natürlich gehen wir bestmöglich auf die Möglichkeiten ein, die bei dir bei der Trocknung umsetzbar sind.

 

Ich tippe übrigens (aus meiner Erfahrung und Einschätzung heraus) auf 54 - 74 g Blüten (getrocknet und getrimmt). Wenn ich mich festlegen müsste, würde ich genau die Mitte nehmen, also 64 g.


Dieser Beitrag wurde geändert vor 4 Wochen 14 mal von KloMeister123

   
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(@magnificent)
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Das werde ich tun. Alleine schon deswegen, um das Tagebuch vom Spross bis zur rauchbaren Ware zu komplettieren. Diese Anleitung scheint mir sinnig zu sein: https://www.royalqueenseeds.de/content/48-erntezeit


Dieser Beitrag wurde geändert vor 4 Wochen von Magnificent

   
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(@magnificent)
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Jetzt ist es bald soweit. Wenn die anderen fünf Blüten so aussehen, werde ich ernten.

Und dann werde ich sie an den drei Stellen abschneiden und zum Trocknen in das Zelt hängen. Bei 20° und 50% Luftfeuchtigkeit, ohne Lampe. Vorher trimme ich die Blätter.

Wird wahrscheinlich zwei Wochen für die Trocknung benötigen.

Hat sonst noch jemand einen springenden Punkt in Petto?



   
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KloMeister123
(@klomeister123)
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Ja, milchig sehen die Trichome schonmal zum Großteil aus.

Denke so 5-10 Tage, dann bist du im Idealbereich.

Zunächst die wichtigsten Hinweise zur Trocknung in kompakt:

  • Pflanze möglichst entweder an der ganzen Pflanze oder in größeren Teilen kopfüber zum Trocknen aufhängen
    • Das sorgt für eine langsame schonende Trocknung (kleine Teile trocknen zu schnell)
    • Die großen und mittleren Blätter kann man vorher schonmal etwas abzupfen
      • Geht gut mit der Hand, Blatt in Richtung Stiel nach unten ziehen (Einweghandschuhe dabei tragen)
  • 20 °C Lufttemperatur passt
    • Etwas kühler, wäre noch schonender, bis 16°C kann man theoretisch runtergehen, dauert dann aber länger das Trocknen
  • Luftfeuchte im Bereich ~ 50-55 % passt auch
  • Zelt komplett dunkel
  • Leichte Umluft im Zelt (aber nicht direkt den Lüfter auf die Pflanze(n) richten, sonst trocknen diese auch zu schnell)

 

Je nach Luftfeuchte, Temperatur, dichte der Blüten und auch dicke des Hauptstamms, dauert das Trocknen etwa 10 - 21 Tage.
14 Tage sind ein guter Richtwert, wo man mal prüfen sollte, wie der Zustand ist.

Ein Anhaltspunkt zu prüfen, ob die Pflanze den richten Trocknungsgrad aufweist, ist es die Stiele vor den Blüten zu knicken. Machen diese leichte Geräusche beim Knicken und fühlen sich leicht steif an, dann passt die Trocknung.

Die Stiele sollen nicht "komplett knacken" und direkt abbrechen (dann ist es schon zu trocken), sondern beim Knicken soll es leichte Geräusche machen und der Knickwiderstand sollte erhöht sein.
Sind die Stiele noch wie Gummi und "labberig", dann sind sie noch deutlich zu feucht.

 

Ist der Trocknungsgrad passend, dann wird der Dry-Trim durchgeführt. Größere und mittlere Blätter werden direkt so nah am Stamm wie es geht entfernt. Kleinere Blätter mit eher wenig oder keinem Harz werden auch möglichst am Stamm entfernt.
Die sehr kleinen Blätter, die viel Harz aufweisen, werden entweder so gelassen oder etwas gekürzt, damit die Blüte eine schöne Form bekommt.

Diese "Zuckerblätter", also Blätter die deutliche Anteile an Harz aufweisen, kann man in einer gesonderten Schale auffangen. Damit kann man später noch Backen oder Extrakte machen, man kann sie auch als Tabakersatz nutzen oder zum Mischen nutzen, wenn es etwas "softer" sein soll.

Wenn ich meine Blüten trimme, habe ich immer 3 Schüsseln:

  • Eine für den groben Verschnitt, also große und mittlere Blätter (das entsorge ich meistens)
  • Eine für die Zuckerblätter, die kleine bis größere Mengen Harz aufweisen (die behalte ich)
  • Eine für die fertig getrimmten Blüten

 

Wenn die Blüten fertig getrimmt sind, dann packe ich die Blüten noch nicht direkt in Gläser. Das wäre mir noch zu riskant, weil die Feuchte noch nicht so gut verteilt ist und Stellenweise noch zu hoch sein könnte - Schimmelrisiko. Hier gibt es aber je nach Person und Präferenzen unterschiedliche Vorgehensweisen, es gibt Personen, die machen den nun folgenden Zwischenschritt nicht.

Ich nehme eine "Salatschüssel", packe die Blüten dort zunächst rein und decke sie mit einer Pappe (wo ich Luftlöcher reinmache) ab. Die Pappe ist ganz gut, weil die Feuchtigkeit aufsaugt, aber ebenfalls auch dafür sorgt, dass die Feuchte nicht so schnell an die Luft abgegeben wird. Ich lasse die Blüten zunächst für 36h unter dieser Pappe, Lüfte gelegentlich mal durch und rühre die Blüten 3-4 mal um (damit die unteren Blüten auch mal nach oben kommen).

Danach hat man einen Zustand, wo die Blüten gleichmäßig feucht sind. Jetzt kann das Material in Gläser (Einmachgläser, gut ausgewaschene Gurkengläser). Die Gläser sollten möglichst dicht sein, Einmachglas mit Gummi ist ideal, Gewinde ist auch in Ordnung, wenn gut verschraubt.

Nur Glas bietet eine ideale Lagermöglichkeit, da es extrem luftdicht ist und es keine Stoffe abgibt, die in deinen Blüten landen. Plastiktüten sind für die Langzeitlagerung nicht zu empfehlen, auch wenn es da diverse Tüten für Cannabis in Shops gibt (das ist reines Marketing). Plastik ist einfach nicht zur langen Lagerung geeignet. Die Luft diffundiert hindurch, Weichmacher lösen sich im Gras. Die sogenannten "ZIP-Beutel" eignen sich für den Transport oder zur Lagerung für maximal 1 Woche, aber nicht um es zuhause über Wochen / Monate zu lagern.

Hast du deine Blüten nun also in Einmachgläsern oder Gurkengläsern gelagert, müssen die Gläser die ersten Tage noch regelmäßig gelüftet werden. Chlorophyll baut sich auch in diesem Prozess noch weiter ab, die Luftfeuchtigkeit muss sich auch noch etwas "einpendeln". Das Lüften sorgt zum einen dafür, dass der heuartige Geruch entweicht, der am Anfang noch entstehen kann und das die Luftfeuchtigkeit sich noch etwas einpendelt auf den Zielwert.

Das Lüften macht man die ersten Tage intensiver (mehrmals) und auch nochmal ggf. etwas durchrühren / schütteln / klopfen, damit die Blüten anders liegen. Nach 7 Tagen reicht es einmal täglich kurz zu lüften und nach 14 Tagen kann man das ganze beenden und das Glas geschlossen lassen.

Jetzt wäre auch der Zeitpunkt, ggf. ein sogenanntes Feuchtigkeitspack (Boveda, ViVi, Hygropack) mit 58 oder 62% in sein Glas zu legen. Zumindest, wenn man vor hat sein Cannabis über mehrere Monate zu lagern und das Glas häufiger öffnet.

Es gibt Leute, die legen sich ein Hygrometer mit ins Glas (kleben das z.B. unter den Deckel mit z.B. Heißkleber). Das kann man machen, allerdings haben diese günstigen China-Hygrometer Abweichungen von teils +-10 %.

Der Wert sollte daher eher nur als grober Indikator genutzt werden. Man kann damit einschätzen, ob das Gras viel zu trocken oder viel zu nass ist. Aber ob die Blüten nun wirklich bei z.B. 56 % oder bei 64 % liegen, kriegst du aufgrund der Toleranz nicht eindeutig heraus.

Wenn man nicht gerade ein Montagsgerät erwischt, hat man vielleicht nur eine Abweichung von ~5%. Es kann auch sinnvoll sein 10 von den Dingern zu bestellen (die gibt es teils im 10er Pack), die in einem Raum mit gleichen Bedingungen zu stellen und die Geräte zu nehmen, die im mittleren Bereich sind. Dann hat man ggf. die Hygrometer, mit der geringsten Abweichung.


Dieser Beitrag wurde geändert vor 4 Wochen 10 mal von KloMeister123

   
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(@magnificent)
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Danke @klomeister123, ich werde so verfahren.

Habe heute neue Bilder gemacht. Es sind noch nirgendwo bernsteinfarbene Trichome zu sehen. Untenrum sind sie auch eher noch glasig. Dauert noch ein paar Tage bis zur Ernte.

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Im Nachhinein ist mir in der Vergrößerung des unteren Bildes aufgefallen, dass die sechs Hauptblüten aussehen, als wenn die obere Hälfte mit Zuckerguss überzogen ist. 🤩


Dieser Beitrag wurde geändert vor 3 Wochen von Magnificent

   
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KloMeister123
(@klomeister123)
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Ja, du kannst das deutlich besser erfassen als ich mit nur einer Nahaufnahme von einem Bud.

Genau, wichtig ist, dass du ein gutes "Mittel" triffst.

Die oberen Buds sind meistens schneller reif als die unteren. Ich würde hingegen aber auch nicht darauf warten, dass die unteren Buds vollständig reif sind, weil dann sind die Mainbuds vermutlich schon überreif.

Du musst eine gute Mitte treffen, so dass die Buds bezogen auf die Gesamtmasse im Schnitt reif sind.

Da deine Pflanze ja gut buschig ist und viele der Buds ähnliche Größen und Reifegrade haben und damit das meiste Gewicht ausmachen, würde ich diese bei der Beurteilung des Reifegrads priorisieren. Die paar kleinen Buds unten, sind nicht so entscheidend, sind nur ein paar wenige Gramm.


Dieser Beitrag wurde geändert vor 3 Wochen 2 mal von KloMeister123

   
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(@magnificent)
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Morgen Vormittag ist sie fällig, bzw. wird gefällt.

Ich beobachte zwar immer noch keine bernsteinfarbenen Trichome, aber der größte Teil ist milchig, oben wie unten. Zudem sind bei manchen Hauptblüten die Blätter schon komplett verwelkt.

Ich werde dann morgen beim Trimmen die welken Blätter entfernen, sowie größere grüne. Die Zuckerblätter lasse ich dran.

Zudem werde ich sie nicht dreiteilen, sondern im Ganzen belassen - wie von dir empfohlen.

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(@magnificent)
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Was mir schon auffällt ist, obwohl ich Teile von Mathilde nur schnell getrocknet und geraucht habe *hust*, dass sie jetzt schon richtig gut wirkt. Ich hoffe, dass ich sie nicht komplett aufrauchen werde, bevor das eigentliche Endprodukt in 4-5 Wochen fertig ist.

10 Gramm können wir schonmal abrechnen, von deinen geschätzten 64 Gramm. 🤣

 

Hier noch die Quelle, aus der Mathilde stammt: https://www.dutch-headshop.de/og-kush-cannabis-samen-hausmarke

Die Beschreibung von der zu erwartenden Pflanze inklusive Wirkung trifft voll zu. Die gezeigte Blüte sieht fast genau so aus wie meine. Wie aus dem Katalog 😄

 

Als ich eben nochmal die Beschreibung gelesen habe, da fiel mir auf, dass der CBD-Gehalt gering ist. Da kann ich ja lange auf bernsteinfarbene Trichome warten. Rofl...


Dieser Beitrag wurde geändert vor 3 Wochen 3 mal von Magnificent

   
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