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Grow von vier Autoflower-Sorten in 1,5 Litern – Vorzucht unter LED, danach im Gewächshaus

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KloMeister123
(@klomeister123)
Knospenmeister
Beigetreten: vor 1 Jahr
Beiträge: 476
Themenstarter  

Damit ihr das auch mal seht:

Abends stelle ich die Reflektorwände (Pappen) für mehr Lichtreflexion auf. Dann wird das LED-Licht besser genutzt, da zu breit abgestrahltes Licht wieder zurück zur Pflanze reflektiert wird.

Ab ungefähr 19:30 Uhr wird auch eine Reflektorwand auf der Fensterseite platziert.
In der Zeit von 08:00 bis 19:30 Uhr nutze ich die zusätzliche Energie des Tageslichts. Die Reflektorwand auf der anderen Seite des Fensters ist dauerhaft aufgestellt.

Wenn ich Fotos mache, dann entferne ich natürlich immer die vordere Reflektorwand. So bekommt ihr mal das "Gesamtkonstrukt" zu sehen.

 

 

Der nächste Beitrag zum Grow erscheint dann in 6 Tagen, dann ist eine Woche vergangen.

Ich werde in der Regel alle 7 Tage einen neuen Beitrag mit Fotos zum Growfortschritt erstellen, außer es zeitlich etwas dazwischen gekommen oder es gibt schon vorher etwas Besonderes / Neues zu berichten.


Dieser Beitrag wurde geändert vor 1 Monat 8 mal von KloMeister123

   
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Arakyr
(@arakyr)
Harzsammler
Beigetreten: vor 1 Jahr
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Der Reflektor sieht nochmal deutlich besser aus als letztes Jahr 👍 



   
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Eigenbedarf
(@eigenbedarf)
Knospenmeister
Beigetreten: vor 2 Jahren
Beiträge: 417
 

@Klomeister123 Macht ein 3D-Drucker beim Cannabisanbau Sinn? Und über welches Druckvolumen sollte der mindestens verfügen?



   
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KloMeister123
(@klomeister123)
Knospenmeister
Beigetreten: vor 1 Jahr
Beiträge: 476
Themenstarter  

Die Frage ist sehr allgemein.

Grundsätzlich hängt es davon ab, welche Anforderungen man an einen Grow hat, ob man 3D-Modellierung beherrscht und ob man grundsätzlich das Interesse hat, mit Hilfsmitteln oder Growzubehör aus dem 3D-Drucker zu arbeiten.

Für mich ist ein 3D-Drucker extrem praktisch. Ich brauche z.B. eine LED-Leisten Halterung. Dann modelliere die in etwa 30 Minuten, drucke sie und nach 6 Stunden habe ich das fertige Ergebnis. Früher hätte ich dafür vermutlich Holz ausgesägt und für die Höhenverstellung Löcher gebohrt. Geht auch wenn man handwerklich begabt ist. Es ist jedoch zeitlich viel aufwändiger, das Ergebnis ist ungenauer und weniger "professionell". Außerdem ist es auch deutlich entspannter nur am Computer arbeiten zu müssen.

Plastiktöpfe z.B. bekommt man auch so günstig im Baumarkt, Blumenhandel oder umsonst hinterher geschmissen. Das ich diese gedruckt habe, liegt eher daran, dass ich zum einen genau die passende Größe wollte (4 Stück passen genau unter die LED-Leisten) und zum anderen konnte ich so die verbesserte Wurzelbelüftung mit den vielen kleinen Löchern (ähnlich Air Pots) leicht integrieren.

Also ja, 3D-Druck lohnt definitiv. Immer dann, wenn man schnell etwas braucht. Man kann sich behelfen und hat das "Teil" in wenigen Stunden fertig in der Hand. Ob sich eine Anschaffung nur explizit für den Cannabisanbau rentiert, weiß ich nicht. Für den kleinen Privatgrower vermutlich nicht, für einen Cannabisclub könnte ich es mir vorstellen. Wenn der 3D-Drucker aber auch anderwärtig eingesetzt wird und ausreichend Projekte vorhanden sind, dann lohnt er sich natürlich auch für den kleinen Grower.

Gerade für Menschen die generell ein wenig "basteln" / Modellbau betreiben / eine Werkstatt haben, lohnt es sich höchstwahrscheinlich. Zumindest wenn der Wille da ist, 3D-Modellierung zu lernen.

Der Einsatz ist vielfältig: schnelle Reparaturen im Haushalt, Bastelprojekte, nützliche Gadgets.

Zum Druckvolumen:
Die heutigen Mittelklasse 3D-Drucker können so etwa 25 x 25 x 25 cm drucken. In der Regel reicht das aus. Wenn es größer sein muss, kann man das häufig auch im 3D-Modell planen, so dass ein größeres Teil aus kleineren zusammengesetzt wird.

Preislich ist 3D-Druck meistens günstiger als irgendwelche spezifischen Ersatzteile zu kaufen oder Lösungen selber aufwändig mit Holz oder Metall herzustellen. Kleine Teile zu drucken liegt meistens im Cent Bereich, größere Teile liegen vielleicht bei 2-5€.


Dieser Beitrag wurde geändert vor 1 Monat 4 mal von KloMeister123

   
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KloMeister123
(@klomeister123)
Knospenmeister
Beigetreten: vor 1 Jahr
Beiträge: 476
Themenstarter  

Tag 7 seit dem Erscheinen der Keimlinge über der Erde:

 

Anordnung der Pflanzen:

  • Links: Cinderella (länglicher Topf und runder Topf)
  • Mitte: Space Cookies
  • Rechts: Skywalker Haze (länglicher Topf und runder Topf)

 

 

Die Pflanzen wurden kurz vor dem Foto gegossen, weil ich die sonst dauerhafte Reflektorwand extra für das Foto entfernt habe und die Gelegenheit genutzt habe, sie dabei auch gleich zu gießen.

 

Die Pflanzen sind gesund und haben eine für ihr Alter angemessene Größe. Bei mir am Fenster ist es je nach Außentemperatur und Uhrzeit etwas kühler als es Idealbedingungen bieten würden. Tagsüber wird mein Zimmer auf 20°C geheizt, zusammen mit Sonnenschein durch das Fenster erreiche ich am Nachmittag durchaus 23°C. Ab 22:00 Uhr jedoch schaltet die Heizung meines Zimmers ab und schaltet sich erst wieder ab 07:00 Uhr ein. Bei kühlen Nachttemperaturen herrscht direkt vor der Fensterscheibe durchaus nur eine Temperatur von ~16°C (wenn es Nachts frostiger ist).

Für die Pflanzen ist das okay, in der Natur ist es Nachts auch kälter und das stört die Pflanzen nicht maßgeblich. Idealbindungen wie im Labor sind das allerdings nicht.

 

Es ist sogar noch ein Nachzügler gekommen:

Es ist eine Space Cookies.

Somit haben wir "theoretisch":

  • 2x Cinderella
  • 2x Space Cookies
  • 2x Skywalker Haze

 

Ich beobachte aber erst einmal, ob diese Pflanze auch gesund ist. Da sie so lange gebraucht hat, ist es nicht auszuschließen, dass sie vielleicht irgendwelche "Leiden" hat und weniger kräftig wächst.

Sollte sich der Wuchs als gut erweisen, dann kommt diese Pflanze auch in einen rechteckigen länglichen Topf. Dann habe ich tatsächlich von jeder der gekeimten Sorten zwei Pflanzen. Dann kann man diese im jeweils Runden und im nicht ideal geformten länglichen rechteckigen Topf miteinander vergleichen

Diese Pflanze hängt zwar 4-5 Tage hinterher, aber dass sollte in 2 Wochen nicht mehr wirklich auffallen (sofern sie auch wirklich gesund wächst).

Richtig gut passt die Space Cookies zwar nicht mehr unter das LED-Licht aber es gibt noch eine improvisierte Möglichkeit. 90° gedreht neben den runden Töpfen passt es noch ganz akzeptabel. Ich kann sie dann allerdings nicht ganz mittig pflanzen, aber wenn ich sie im oberen Drittel des länglichen Topfes pflanze, dann geht es.

 

Ich hatte ja zwei oder sogar drei Runs geplant. Da dieser Run jetzt mit zwei Pflanzen der gleichen Sorte stattfindet, weil es der Zufall offensichtlich so wollte, mache ich mir gerade noch Gedanken, wie der nächste Run dann genau stattfinden wird. Ich würde schon gerne eine Super Lemon Haze auch in einer späteren Ernte dabei haben wollen und zudem habe ich noch drei Gorilla Zkittlez Bonus Seeds.

Vielleicht growe ich dann einfach diese beiden Sorten.


Dieser Beitrag wurde geändert vor 4 Wochen 13 mal von KloMeister123

   
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KloMeister123
(@klomeister123)
Knospenmeister
Beigetreten: vor 1 Jahr
Beiträge: 476
Themenstarter  

Noch kein offizielles "Pflanzenupdate", allerdings ein Zwischenfallereignis.

Es gibt bei zwei Pflanzen einen Thripse Befall. Also muss das Neemöl jetzt her.

Ich werde das sehr sicher mit Neemöl in den Griff bekommen. Ab und zu mal sprühen und die Blätter abpinseln (insbesondere auch die Blattunterseite).



   
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Arakyr
(@arakyr)
Harzsammler
Beigetreten: vor 1 Jahr
Beiträge: 380
 

@klomeister123 

Woran hast du es zuerst gemerkt?

 

Das fein gesprenkelte Schadbild in Bild 1 könnten ja auch Spinnmilben verursachen.

Ich bin mir bei sowas immer ein wenig unsicher



   
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KloMeister123
(@klomeister123)
Knospenmeister
Beigetreten: vor 1 Jahr
Beiträge: 476
Themenstarter  

Richtig sicher bin ich mir nicht. Ich habe eher nach dem Ausschlussverfahren gehandelt.

Spinnmilben hatte ich schon öfters im Gewächshaus und bisher war dort das Schadbild immer sehr gesprenkelt. Sprich überall sind kleine Pünktchen, aber wirklich sehr klein. Außerdem findet man oft auch kleine Spinnweben. Die Blätter sind dort nur oberflächlich angegriffen, gelb bis weiß.

Das waren Spinnmilben bei einem anderen Grow:

Das sehe ich bei meinem aktuellen Schadbild so nicht.

Das hier ist nochmal ein aktuelles Bild von der am stärksten betroffenen Pflanze:

Die Saugstellen scheinen tiefer und stärker zu sein aber weniger stark verteilt (keine so feine gleichmäßige Sprenklung).

 

Was theoretisch noch leicht in das Schadbild passt, wäre Calciummangel. Calciummangel erzeugt rostige Flecken und die Blätter werden welk. Welk sind die Blätter nicht, aber als rostige Flecken könnte man das schon betiteln.

Ich würde mir diese großen Flecken jedoch eher so herleiten, dass die Blätter zu Beginn noch klein waren, als die "Sauger" dort tätig waren. Die Blätter sind gewachsen und dadurch wurden entsprechend auch die Schadstellen größer, weil die Pflanze diese nicht mehr aufgrund der Beschädigung versorgen konnte.

Dazu kommt: Calciummangel tritt in Erde und bei Verwendung von Leitungswasser in der Regel nur auf, wenn der pH-Wert komplett daneben liegt (Leitungwasser sowie auch Erde als Substrat bringen von sich aus reichlich an Calcium mit). Ein pH Problem würde sich ebenfalls sehr deutlich im Wuchs bemerkbar machen, da andere Nährstoffe dann ebenfalls blockiert wären. Die Pflanzen wachsen aber sehr gut.

Das ist die am stärksten betroffene Pflanze jetzt an Tag 12 nach Keimung aus der Erde:

Für Tag 12 hat die Pflanze eine ordentliche Größe. Die neuen Blätter sehen gut aus. Kein Anzeichen eines pH-Wert Problems, welches sich in einem verlangsamten Wuchs der gesamten Pflanze äußern würde und zur Aufhellung der Blätter führen würde.

Ich bin mir daher über das Ausschlussverfahren relativ sicher, dass es sich um Fraß- bzw. Saugstellen von Schädlingen handelt. Spinnmilben schließe ich aus, weil das Schadbild nicht dazu passt. Bei Spinnmilben entstehen typischerweise sehr feine, gelblich bis weißliche Sprenkelungen, oft recht gleichmäßig verteilt. Bei mir sind die Schäden dagegen stärker, punktueller konzentriert und mit größeren Abständen verteilt.

Außerdem halten sich Spinnmilben in der Regel vor allem auf der Blattunterseite auf, meist ungefähr dort, wo das Schadbild auf der Blattoberseite sichtbar wird, und breiten sich von dort weiter aus. Sie wechseln nicht auffällig zwischen weiter entfernten Stellen der Pflanze.

Thripse passen für mich besser zum Schadbild. Sie verursachen je nach Dauer und Intensität des Fraßes gröbere, unregelmäßige Schadstellen oder kleine Cluster. Die Schäden der betroffenen Stellen sind stärker und weniger fein punktiert als bei Spinnmilben. Thripse bewegen sich zudem aktiver über die Pflanze, verstecken sich mal und fressen dann an anderen Stellen weiter.

Schädlinge selbst konnte ich bisher leider nicht finden, aber ich gehe mal davon aus, dass es welche waren. Am ehesten Thripse, vielleicht noch etwas anderes, dass ich noch nicht kenne. Spinnmilben waren es jedoch relativ sicher nicht.

Neemöl habe ich verwendet.  Zuerst gepinselt, dann später nochmal gesprüht. Stark verdünnt gegoßen habe ich damit ebenfalls. Ich denke damit sollte das Problem jetzt gelöst sein.

Bevor die Pflanzen nach draußen in das Gewächshaus kommen, werde ich auch nochmal sprühen. Rein als präventiver Schutz.


Dieser Beitrag wurde geändert vor 3 Wochen 4 mal von KloMeister123

   
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