Die Cannabiskultur hat sich in den letzten Jahren massiv gewandelt.
Was früher belächelt oder versteckt wurde, ist heute ein Lifestyle mit eigenen Regeln, Tools und einem wachsenden Selbstbewusstsein.
OG-Grower bekommen endlich ihren verdienten Respekt, Potheads jagen ihrem persönlichen Lieblingsstrain hinterher – auch wenn der Import aus Kalifornien länger dauert als die letzte DPD-Lieferung.
Neue Hobby-Grower entdecken ihre Leidenschaft im Anbau – liebevoller als so mancher Urban-Gardener auf dem Balkon.
Doinks werden daumendick gerollt wie Cohibas und der klassische „Fahrkarten-Tip“ ist längst einem handgeblasenen Glasfilter gewichen.
Mein Name ist Pete. Ich bin seit über 15 Jahren leidenschaftlicher Buffer und habe in dieser Zeit unzählige Features, Gadgets und Ideen entdeckt – manche haben mein Smoker-Erlebnis revolutioniert, andere waren kompletter Quatsch.
Aber was mir dabei immer wieder auffällt:
Wir rauchen unser teuer importiertes Frozenbag – aber stashen es, als wäre es die in Mathe geschriebene 5 aus der Realschule (ich bin Ü30 also länger her :D).
Und genau hier will ich ansetzen.
Mein Ziel ist es, gemeinsam mit der Community das Smoken auf ein neues Level zu bringen – für alle, die mehr wollen als „einfach nur kiffen“.
Warum behandeln wir unser Weed nicht mit derselben Liebe und Hingabe wie ein Weinliebhaber seine edlen Tropfen?
Die bauen sich für Hunderttausende ihre Weinkeller, reden über Bouquet und Lagerung wie über ihr erstgeborenes Kind – und zelebrieren jede Flasche wie ein kirchliches Hochfest.
Ich glaube: Auch wir sollten unser Erlebnis mehr feiern. Mehr Ritual, mehr Stil, mehr Wertschätzung.
Deshalb frage ich euch: Wie geht IHR mit eurem Smoke-Erlebnis um?
Wird wertvoll gestashed oder alles in der Sockenschublade geparkt?
Investiert ihr in Qualität – oder bleibt’s beim Bau auf einem Alu-Tray und Kiosk-Grinder?
Was ist euch wichtig beim Smoken – und wo seht ihr noch Potenzial?
Ich würde mich riesig über eure Meinung freuen – und habe dazu eine kleine Umfrage vorbereitet.
Umfrage! Teilnehmen und gemeinsam die Kultur formen
Dauert max. 2 Minuten, ist komplett anonym – und hilft uns allen dabei, unseren Lifestyle sichtbarer zu machen, weiterzuentwickeln – und ihn aus der Schmuddelecke zu holen.
Keep rollin!
Euer Pete!
everything is cringe until it works.
Ich besitze keine "Stash Box" und benötige ich auch nicht.
Ich konsumiere nur selten. Mir macht hauptsächlich der Eigenanbau und das Gärtnern spaß.
Mein Gras wird in Einmachgläsern luftdicht gelagert und Papes und Zubehör befinden sich in einer Schublade. Wenn ich mir eine "Lunte" drehe, dann benutze ich einfach einen herkömmlichen Grinder und dazu ein Tablett, damit es keine Sauerei gibt. Einfache Mittel, die mir bei meinem seltenen Konsum ausreichen.
Was ist euch wichtig beim Smoken – und wo seht ihr noch Potenzial?
Wenn es in Gemeinschaft stattfindet, dass die Leute passen, die Stimmung und auch die Umgebung. Alle müssen dafür offen sein, damit sich jeder wohl fühlen kann.
Hi KloMeister123,
deine Haltung gefällt mir – ein entspannter Umgang mit dem Thema und auch dass du den Eigenanbau und das Gärtnern so feierst, find ich besonders spannend. Da steckt richtig Leidenschaft drin, die viele beim Konsum gar nicht auf dem Schirm haben.
Ich selbst (und mein Umkreis) konsumiere etwas regelmäßiger und da haben sich mit der Zeit kleine Rituale etabliert – gerade wenn man mit Freunden smoken will. Da spielt für mich das Drumherum inzwischen echt eine Rolle: alles griffbereit, eine saubere Base, vielleicht sogar ein bisschen Atmosphäre.
Aus dieser Idee heraus arbeite ich gerade an einer funktionalen Aufbewahrungsbox, die genau das unterstützt.
Langfristig wollen wir sogar kleine Community-Events starten – Sessions, bei denen Leute wie du und ich sich austauschen können, neue Tools testen, vielleicht sogar Pflanzen tauschen oder einfach zusammen chillen.
Du hast’s schön gesagt: „Alle müssen offen sein, damit sich jeder wohlfühlen kann.“ Genau das ist unser Gedanke – eine Kultur schaffen, die verbindet.
Wie siehst du das: Würden dich solche Formate reizen, oder ist dir das zu viel „Drumherum“?
everything is cringe until it works.
Moin Falk,
oh, du hast absolut recht: Ein Datenschutzhinweis sowie Angaben zum Impressum habe ich in der Umfrage jetzt nachgetragen – danke dir nochmal für den Hinweis! 🙏
Zur E-Mail: Ich kann dich beruhigen – ich habe weder Zugriff auf Adressen, noch sehe ich irgendetwas aus Forumsprofilen. Wenn eine E-Mail-Adresse vorausgefüllt war, liegt das sehr wahrscheinlich am Browser (Auto-Fill oder gespeicherter Cookie), aber definitiv nicht an mir.
Zur Kulturfrage:
Genau das ist der spannende Punkt.
Für mich geht es nicht um Pseudospiritualität oder Kifferklischees oder so :), sondern um einen neuen Umgang mit einem Thema, das jahrzehntelang belächelt oder tabuisiert wurde.
So wie sich in anderen Bereichen (Wein, Kaffee, Zigarren, Tee) ganze Communities, Werkzeuge, Rituale und ein gewisser Anspruch entwickelt haben – sehe ich genau das auch bei Cannabis entstehen.
Gerade in den USA ist das bereits sichtbar: Doink Culture, Dabbing Culture, Aesthetic Smoking, Smoking Furniture – dort ist Cannabis längst Teil eines kulturellen Selbstverständnisses geworden.
Ob man das „Kultur“ nennen will oder nicht, darf jede*r für sich entscheiden.
Ich persönlich sehe darin eine gewisse Haltung– und vielleicht bald auch hier eine Community, die sich selbstbewusst weiterentwickelt.
Warum mich das Thema so beschäftigt:
Ich kenne es noch von früher – wie man sein Weed versteckt hat, wie der Konsum im "dunklen" stattfinden musste.
Heute, mit wachsender gesellschaftlicher Akzeptanz, macht es mir ehrlich gesagt viel mehr Spaß, auch mal draußen mit Freunden zu smoken – ohne sich dabei seltsam oder „verboten“ zu fühlen.
Da ich selbst modebewusst, ästhetikorientiert bin und viel Wert auf hochwertige Materialien und Design lege, ist in mir der Wunsch gereift, eine Marke aufzubauen, die genau das verkörpert.
Wir rauchen teilweise das hochqualitativste Weed, für das wir manchmal Importpreise zahlen – oder sogar gewisse Risiken eingehen, um an unseren absoluten Lieblings-Strain zu kommen.
Und trotzdem behandeln wir es oft wie irgendein Wegwerfprodukt – grinden es mit einem schäbig verarbeiteten Kiosk-Grinder und stashen es in ausgeleierten Plastikdosen.
Überspitzt? Vielleicht.
Aber genau das zeigt doch, wie groß die Lücke zwischen Qualität und Respekt manchmal ist. Und genau da will ich mit Highlife24 ansetzen.
Ich möchte eine Plattform schaffen, die Stil, eine gewisse Haltung und Community verbindet. Und dafür ist ehrliches Feedback aus der Szene goldwert – gerade abseits meines eigenen Umfelds.
Deshalb die Umfrage. Und deshalb auch die neue Anmeldung hier im Forum – einfach mal reinhorchen, was die Leute sagen. 🙂
Ich freue mich, wenn du Lust hast, Teil dieser Diskussion zu sein!
✌️
Phil aka Pete / Highlife24
everything is cringe until it works.
Hi Falk, danke dir für deine Rückmeldung – ich verstehe deine Reaktion gut, war etwas riskant formuliert.
Mir geht’s gar nicht darum, eine gefährliche Diskussion zu starten über Cannabis itself. Ich beobachte einfach, wie sich auch bei uns ein neues Bewusstsein für Genuss mit Ästhetik und Stil rund um Cannabis-Zubehör entwickelt.
Wir wollen keine Debatte über Legalität führen. Unteranderem da wir auch kein Cannabis oder ähnliches (CBD, Seeds o.ä.) verkaufen, sondern ein stilvolles Angebot für die Community schaffen, die Rolling Culture und das damit verbundene Zubehör bewusst zelebriert.
✌️ Alles Gute dir & danke für dein ehrliches Feedback.
everything is cringe until it works.
@highlife24 ich habe deine Signatur mal angepasst.
Bitte keine unabgesprochene Werbung. Den Beitrag lass ich dir hier mal offen, weil es ja anscheinend noch kein Produkt gibt.
Hey Paul, danke für den Hinweis – alles gut!
Bin grad noch ganz am Anfang mit dem Projekt und wollte eigentlich eher Gedanken teilen als Werbung machen.
✌️
everything is cringe until it works.
Hi High (life) oder so ^^
Im Grunde finde ich die Idee sehr cool - das hat was von der lockeren Gemeinsamkeit früherer Tage; ach, das war so geil.
Ich WÜNSCHE mir Menschen wie damals (also zumindest eine Zeitlang war es so), die mich akzeptieren, wie ich bin - hässlich oder schön, psychische Besonderheiten oder keine, gechillt oder aufgedreht.
Dir ist klar, dass bei einem Treffen (live) möglicherweise einige Forums-Mitglieder erscheinen könnten, die aus psychischen Gründen kiffen?
Sprich:
Solche Menschen können unter Umständen sehr sensibel sein; ich selbst tu mich schwer, mich unter Menschen zu bewegen. Würde als Experiment aber auch mal mitmachen, vielleicht wird´s ja geil - oder die schlimmste Erfahrung ever xDD (glaub ich aber nicht.)
Wird jetzt langsam Sommer; ich komm aus Süd-Deutschland, könnte aber auch einfach mal in den Norden, Osten oder sonst wohin fahren.
Also, offen bin ich dafür.
