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Schlafstörungen Dauerkonsum und Depressionen und Angstgefühle

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 Mona
(@mona)
Spross
Beigetreten: vor 2 Jahren
Beiträge: 5
Themenstarter  

Hallo,

ich leide seit vielen, vielen Jahren unter schweren Schlafstörungen. Das einzige was mich einschlafen lässt, ist Hasch,aber auch nur,wenn ich es esse. Beim kiffen passiert bei mir gar nichts. Also esse ich jeden Abend einen Keks,seit 1,5 Jahren. Die Dosierung ist sehr gering. Wenn ich es umrechne,sind in einem Keks 0,0625 gr. Hasch drin. Ich bin jetzt seit 4 Monaten ziemlich depressiv,habe ganz verrückte Gedanken und Angstgefühle. Leichte, manchmal mittelstarke Depressionen waren bei mir schon immer Thema,aber nicht in dem Ausmaß wie jetzt. Denkt ihr,ob es mit dem dauerhaften Haschkonsum zu tun hat? Auch wenn die Dosierung so gering ist?

Gruß Mona



   
Zitat
Streetwork_DHS
(@streetwork_dhs)
Mitglied verifizierter Streetworker
Beigetreten: vor 2 Jahren
Beiträge: 9
 

Liebe Mona,

super, dass du dich mit deinem Konsum kritisch auseinandersetz und bei deinen Beschwerden nach den Ursachen forschen möchtest.

Kurz zu mir: Ich gehöre zu einem Team professioneller Sozialarbeiter*innen die aufsuchend im Netz unterwegs sind. Dabei versuchen wir User*innen unterstützend und beratend zur Seite zu stehen, im Besonderen zum Thema Sucht und Konsum. Unser Angebot ist selbstverständlich kostenfrei und anonym.

Prinzipiell kann es durchaus sein, dass das auch Auswirkungen des Konsums sind.

Je regelmäßiger und intensiver man konsumiert, desto höher ist die Gefahr, depressiv zu werden und z.B. auch eine Angststörung zu entwickeln. Deine Dosis ist schon ziemlich gering, aber die Dauer der „Anwendung“ spielt schon auch eine Rolle.

Wenn du schon so lange an Schlafstörungen leidest, hast du sicher auch schon andere Sachen ausprobiert? Vielleicht gäbe es ja noch Alternativen, die du auf ihre Nützlichkeit hin probieren könntest? Gerne könnten wir uns hierüber mal austauschen, wenn du magst.

Liebe Grüße

Hannah vom Digi-Streetwork Team der Drogenhilfe Schwaben gGmbH



   
AntwortZitat
 Mona
(@mona)
Spross
Beigetreten: vor 2 Jahren
Beiträge: 5
Themenstarter  

Hallo Hannah,
vielen Dank für deine Antwort.
Ich hatte schon als Kind Schlafstörungen. Im Teenageralter war es dann mal besser. Dann ging es wieder für einige Jahre los. Seit 2001 ist es wirklich,wirklich schlimm. Habe dann Antidepressiva bekommen,weil man sonst nichts anderes gefunden hatte. Das half so 3-4 Jahre,dann nicht mehr. Ich schlief jede (!) Nacht nur 1,5 Stunden. Dann kamen die Schlaftabletten dazu,die mir auch keinen Schlaf brachten. Bis ich in einer Klinik dann eine bestimmte Sorte Schlaftabletten bekam,die endlich wirkte. Dass klappte ein paar Jahre,bis ich nach Einnahme der Tabletten die merkwürdigsten Dinge tat,an die ich mich morgens nicht mehr erinnerte. Ich hab schon alles erdenkliche versucht. Natürlich auch alternative Dinge außer der Schulmedizin. Heilpraktiker,Hypnose,Brain Light etc. Ich wünsche mir nichts mehr,als endlich schlafen zu können.
Gruß Mona



   
AntwortZitat
(@critical7)
Hanfblatt
Beigetreten: vor 2 Jahren
Beiträge: 24
 

Hallo,

es tut mir leid zu hören, dass du unter solch schwierigen Umständen leidest. Schlafstörungen und Depressionen können das tägliche Leben erheblich beeinträchtigen, und es ist verständlich, dass du nach Lösungen suchst, die Erleichterung bringen.

Bezüglich deiner Frage, ob der dauerhafte Haschkonsum, auch in geringer Dosierung, zu deinen depressiven Symptomen und Angstgefühlen beitragen könnte: Es gibt Forschungen, die darauf hinweisen, dass Cannabis bei manchen Personen psychische Gesundheitsprobleme wie Depressionen und Angstzustände beeinflussen kann. Die Wirkung von Cannabis auf die psychische Gesundheit kann jedoch von Person zu Person variieren und hängt von vielen Faktoren ab, einschließlich der Dosierung, der Konsummethode und der individuellen Veranlagung.

Cannabis kann kurzfristig für einige Nutzer entspannend wirken und das Einschlafen erleichtern. Langfristig gibt es jedoch Hinweise darauf, dass regelmäßiger Cannabisgebrauch, insbesondere in hohen Dosen, mit einem erhöhten Risiko für die Entwicklung oder Verschlechterung von psychischen Erkrankungen wie Depressionen oder Angststörungen verbunden sein kann. Auch wenn die von dir beschriebene Dosierung relativ gering ist, könnte der tägliche Konsum über einen langen Zeitraum hinweg potenziell zur Entwicklung oder Verschlimmerung von Symptomen beitragen.

Es ist wichtig, dass du diese Bedenken mit einem medizinischen Fachmann besprichst, der deine gesamte medizinische Geschichte und deinen Lebensstil berücksichtigen kann, um eine angemessene Beratung und Behandlung zu gewährleisten. Ein Arzt oder Psychotherapeut kann dir helfen, die zugrunde liegenden Ursachen deiner Schlafstörungen und depressiven Symptome zu verstehen und einen geeigneten Behandlungsplan zu entwickeln. Dies könnte eine Kombination aus Medikation, Therapie und möglicherweise Änderungen deines Cannabiskonsums umfassen.

Darüber hinaus könnte es hilfreich sein, alternative Methoden zur Verbesserung deines Schlafes und deiner psychischen Gesundheit zu erkunden, wie zum Beispiel Entspannungstechniken, regelmäßige Bewegung, eine gesunde Ernährung und eine gute Schlafhygiene.

Bitte denke daran, dass die Unterstützung durch Fachleute in diesem Bereich sehr wertvoll ist und dir dabei helfen kann, Wege zu finden, um mit deinen Symptomen umzugehen und deine Lebensqualität zu verbessern.

Ich wünsche dir alles Gute auf deinem Weg zur Besserung.



   
AntwortZitat
(@critical7)
Hanfblatt
Beigetreten: vor 2 Jahren
Beiträge: 24
 

Hallo Mona,

Es tut mir leid zu hören, dass du mit Schlafstörungen und jüngst verstärkten depressiven Symptomen sowie Angstgefühlen zu kämpfen hast. Es ist wichtig, die möglichen Auswirkungen des Haschkonsums auf deine psychische Gesundheit zu betrachten, auch wenn die von dir beschriebene Dosierung relativ gering erscheint.

Cannabis, einschließlich Hasch, kann bei verschiedenen Personen unterschiedliche Auswirkungen haben, abhängig von einer Reihe von Faktoren wie der Dosierung, der Dauer des Konsums, der individuellen Empfindlichkeit und dem Vorhandensein vorbestehender psychischer Erkrankungen. Während Cannabis bei einigen Nutzern zur Linderung bestimmter Symptome beitragen kann, gibt es auch Hinweise darauf, dass es bei anderen zu psychischen Problemen führen oder bestehende Probleme wie Depressionen und Angstzustände verschärfen kann.
Mögliche Zusammenhänge zwischen Cannabis und Depressionen:

  • Veränderung der Gehirnchemie: Regelmäßiger Cannabis-Konsum kann die Chemie des Gehirns beeinflussen, insbesondere die Neurotransmitter, die mit Stimmung und Angst verbunden sind.
  • Abhängigkeit und Toleranzentwicklung: Auch bei geringer Dosierung kann eine regelmäßige Einnahme zu einer gewissen Abhängigkeit führen, wobei die Effekte im Laufe der Zeit nachlassen können, was zu erhöhtem Konsum oder verstärkten negativen Gefühlen bei Nichtkonsum führen kann.
  • Schlafqualität: Obwohl Cannabis kurzfristig beim Einschlafen helfen kann, zeigen Studien, dass der REM-Schlaf, eine für die Erholung wichtige Schlafphase, durch Cannabis beeinträchtigt werden kann, was langfristig die Schlafqualität und psychische Gesundheit beeinträchtigen könnte.

Es ist wichtig, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen, um deine Situation zu bewerten. Ein Arzt oder Psychotherapeut kann dir helfen zu verstehen, ob und wie der Cannabis-Konsum mit deinen depressiven Symptomen und Angstgefühlen zusammenhängt. Es könnte sinnvoll sein, alternative Behandlungsmethoden für deine Schlafstörungen und depressive Symptome zu erkunden, die nicht auf Cannabis basieren. Dazu gehören psychotherapeutische Verfahren, medikamentöse Behandlungen und Veränderungen des Lebensstils, die auf die Verbesserung der Schlafhygiene und die Reduzierung von Stress abzielen.

Bitte suche professionelle Unterstützung, um einen individuell angepassten Behandlungsplan zu entwickeln, der auf deine spezifischen Bedürfnisse und Umstände eingeht. Deine Gesundheit und dein Wohlbefinden stehen an erster Stelle.



   
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 Mona
(@mona)
Spross
Beigetreten: vor 2 Jahren
Beiträge: 5
Themenstarter  

Hallo,
vielen Dank für deine Antwort.
Natürlich habe ich schon längst im Laufe der Jahre schon die Profis gehabt,aber erfolglos.
Ich versuche auch jetzt wieder neue Ärzte und Therapeuten zu finden .... Seit August 2021 stehe ich auf den Wartelisten mehrerer Therapeuten ... Termin beim Arzt zu bekommen dauert Monate und ich werde immer nur mit Psychopharmaka abgewimmelt. Die Tabletten vernebeln mit das Gehirn und körperlich bin ich auch total platt (Schwindel,das ich nicht mehr geradeaus laufen kann ...). Unter diesen Medikamenten bin ich nicht mehr arbeitsfähig. UND, schlafen kann ich immer noch nicht. Also die "Profis" helfen mir auch nicht.
VG



   
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(@florian)
Spross
Beigetreten: vor 2 Jahren
Beiträge: 13
 

Im Grunde genommen ist Cannabis keine dauerhafte Lösung, sondern wirkt nur unterstützend.

Aktuell würde ich sagen, dass du womöglich eine Psychose entwickelt hast. Hierbei hilft erstmal nur dich in die Psychiatrie einweisen zu lassen und dort einen Entzug zu machen. Nach dem Entzug wird sich die Lage entweder bessern oder gleich bleiben. Sollte sich nach dem Entzug keine Besserung entwickelt haben wird wohl Medikamentös Abhilfe geschafft werden müssen. Das Gute bei Psychosen, sollte es eine sein, ist dass sie meist wieder von selbst verschwinden mit der passenden Medikation und die Medikation dann nach und nach wieder abgenommen werden kann. Ein Allgemeinmediziner kann dich überweisen und ein Psychiater kann dir helfen. Ein Psychotherapeut ist in deiner Situation noch zu früh angesetzt.

Man sagt man sollte Cannabis/Hasch eigtl. nicht vor dem 26. Lebensjahr Konsumieren, das hat den Hintergrund, das du in dieser Phase noch in der Entwicklung steckst und der Körper wird das Cannabis/Hasch eben als regelmäßig gegebenen Stoff in den Bau der Hirnchemie mit einbeziehen und somit können Denk- u. Empfindungsstörungen bei dem nicht mehr beziehen entstehen.



   
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 Mona
(@mona)
Spross
Beigetreten: vor 2 Jahren
Beiträge: 5
Themenstarter  

Hallo, vielen Dank für die Antworten. Ich weiß nicht,wie ich auf die Antworten antworte, deswegen mal hier als Kommentar. Natürlich hab ich schon vieles ausprobiert, auch Entspannungsmethoden usw. Ich habe lange irgendwelche Psychopharmaka, starke Schlaftabletten etc. bekommen, von den "tollen" Fachärzten. Fachärzte sind sie, glaube ich, nur auf dem Papier. Außer Pillen verschreiben können die auch nichts. Diese chemischen Medikament haben mir meinen Verstand auch gut zerhexelt. Da finde ich die pflanzliche Variante von Hasch, schon weniger gefährlich.



   
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