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Heilung des inneren Kindes

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(@patrickschmidtler)
Keimling
Beigetreten: vor 2 Jahren
Beiträge: 1
Themenstarter  

Hallo ich wollte hier mal meine Erfahrung teilen.

Zu mir ich bin 33 Jahre alt und habe mit dem Kiffen angefangen als ich 16 war. Ich habe dann im Alter von 21 aufgehört weil ich davon brutale Panik Attacken und Angst Zustände bekommen habe.

jetzt 12 Jahre und eine mit Medikamenten eingestellten schweren diagnostizierten Depression später dachte ich mir ich probiere es nochmal vielleicht kann ich besser schlafen.

Und jetzt kommt irgendwie der Hammer es ist tatsächlich während ich Stonend bin absolut kein schönes Gefühl ich reflektiere in Licht Geschwindigkeit mein Leben mein Verhalten zu meiner Familie oder Kollegen und sehe dann tatsächlich warum ich teilweise Scheisse zu anderen Leuten bin oder warum andere Leute in dieser Situation ein Problem mit mir hatten. Ich komme dann irgendwie immer gedanklich in meiner Kindheit an was ich aktuell mit einem Therapeuten aufarbeite und sehe so wahnsinnig viele Situationen die so dermaßen tief in einem vergraben sind die nicht mal in der Therapie rauskommen. Ich muss sagen es hat mich persönlich so viel weiter gebracht zu erkennen warum man ist wie man ist und es zu akzeptieren woran man davor irgendwie nur zerbrochen ist. Es ist wirklich sehr seltsam das was mein Therapeut in vielen Gesprächen versucht hat mich erkennen zu lassen das diese inneren Konflikte mich zerstören das ich das alles in wenigen Wochen selbst lösen konnte mir geht es besser wie nie.

hat vielleicht von euch jemand mal ähnliche Erfahrungen gemacht ? Ich hab schon viel gesucht im Internet aber steht eigentlich überall das Cannabis bei Depressionen ganz schlimm sein soll und alles nur verstärkt.

Danke und euch ein schönes Wochenende.



   
Zitat
(@nissy)
Spross
Beigetreten: vor 2 Jahren
Beiträge: 9
 

Whow, das ist ja großartig! Mich wundert das nicht und ich muss dir hier meine Anerkennung zu deiner Tapferkeit aussprechen.

Cannabis wurde schon in Steinzeitgräbern gefunden und wir vermuten, dass es in spirituellen Zusammenhängen genutzt wurde. Du hast es zufällig genau so genutzt, wie es richtig ist, (neben anderen Gründen, wie Kontakt mit dem Göttlichen) nämlich zur Selbsterkenntnis. Und ja, magst mich für eine Spinnerin halten. Aber die Pflanze ist ein Lebewesen die auch einen Geist hat. Und sie mag es nicht, wenn sie nicht mit Respekt behandelt wird oder wenn jemand aus falschen Gründen zu ihr greift.

Aber dir hat sie ihr volles Heilungspotential gezeigt. Herzlichen Glückwunsch!

Ich wünsche dir, dass du immer mal auch ihr immens beglückendes Potential genießen wirst!



   
AntwortZitat
(@florian)
Spross
Beigetreten: vor 2 Jahren
Beiträge: 13
 

Depressionen sind meistens nur eine Begleiterscheinung von anderen Erkrankungen die Tiefer einhergehen. Sowohl physisch als auch psychisch. Die Nutzung von Cannabis während einer Depression/Depressiven Phase birgt immens die Gefahr einer Sucht, denn dadurch lernt man das Low der Depression mit dem High des Kiffens zu kompensieren und nicht die Gedankenstrukturen zu korrigieren.

Der Therapeut ist nur da, um den Gedankenprozess anzuregen und nicht um jemanden zu überzeugen oder etwas einzureden. Dass das Kiffen den Prozess erleichtert oder hemmt ist Glückssache und bei jedem abhängig von vielen Psychosozialen Faktoren und der Art der Problematik und der Genetik des konsumierten.



   
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Eigenbedarf
(@eigenbedarf)
Harzsammler
Beigetreten: vor 1 Jahr
Beiträge: 356
 

Danke für Deine interessante Erfahrung.

THC wirkt ja unter anderem sedierend, deswegen wird natürlich in Verbindung mit einer Depression davor gewarnt. Das heißt nicht, dass es nicht auch positiv wirken kann.

OK, die Aussage mit der "Heilung des inneren Kindes" würde ich persönlich jetzt nicht unterschreiben.



   
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(@stillerbeobachter)
Blütenzauberer
Beigetreten: vor 1 Jahr
Beiträge: 84
 

Hi.

Ist zwar schon ein halbes Jahr her, dass der Thread hier eröffnet wurde.
Würde aber gerne selbst was beitragen:

Mit Depressionen (mit 13 auch ne Psychose, die mich Gott sei Dank verlassen hat) hab ich seit Jahrzehnten zu tun.
War auch über 10 Jahre richtig polytox abhängig.
Hab jetzt nach 14 Jahren Abstinenz wieder angefangen zu kiffen, Ursache war tiefer Frust in der Firma.

Aber:
Cannabis hat Eigenschaften/Wirkungen die sowohl gut als auch schlecht sein können.
Je nach Sorte wird ja auch Kreativität und Denkvermögen gepusht - das KANN helfen, aber auch leicht noch mehr kaputt machen.
Im Zweifelsfall würde ich sowas IMMER mit dem Arzt absprechen oder ggf. ganz drauf verzichten.

 

"Alle Dinge sind Gift, und nichts ist ohne Gift.
Allein die Dosis macht, dass ein Ding kein Gift ist."
Paracelsus.

"Hauptsächlich der Umgang damit macht den Unterschied zwischen guter und schlechter Wirkung aus."
Stiller Beobachter, 2024



   
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(@nickle)
Gesperrt
Beigetreten: vor 12 Monaten
Beiträge: 33
 

Unterschiedliches Cannabis hat unterschiedliche Wirkungen. Ich habe eine posttraumatische Belastungsstörung und brauche daher eine starke Indica-Berauschung. Wenn ich eine schmalblättrige Pflanze rauche, befinde ich mich an einem seltsamen Ort, an dem ich mich nicht wohl fühle. Es geht darum, das richtige Medikament für Ihre spezifischen Bedürfnisse wie Depressionen zu finden. Hier beginnt das Problem. wegen der Krise in der Cannabisgenetik. Kürzlich gab es in den 6 USA einen Test, um die Vielfalt von Cannabis zu untersuchen. Sie sammelten 90.000 Proben. Sie fanden heraus, dass alle Proben in drei unterschiedliche chemische Zusammensetzungen passten, unabhängig vom Namen der Sorte oder der Beschreibung wie Indica oder Sativa oder wer sie bereitgestellt hatte ... ihr chemischer Inhalt war einer dieser drei.

Nach mehr als drei Jahrzehnten schlecht Zuchtpraktiken ist dies das Ergebnis. Auch der Krieg gegen die Drogen hat dabei eine Rolle gespielt. Es gelang ihnen, Cannabis zu einer Mischung aus Polyhybriden zu vermischen. Es ist fast ein generisches Unkraut für jedermann. Die Studie ist auf Englisch, aber ich kann einen Link dazu geben, wenn jemand ihn haben möchte.

 

Wie auch immer, wenn man seinen Kopf benutzt, wird einem klar, dass dies kein Einzelfall ist, der nur in diesen sechs Bundesstaaten der USA auftritt. Wenn man hineinschaut, beginnen die Teile an ihren Platz zu fallen. Man kann nichts trauen, was diese Saatgutfirmen sagen oder verkaufen.

 

Deshalb besorge ich Samen direkt von Züchtern, die ich kenne und denen ich vertraue. Als ich das letzte Mal Samen angefordert habe, habe ich sie um professionellen Rat gebeten. Am Ende habe ich eine abgerundete Auswahl erhalten. Was Depressionen angeht, hilft bei vielen Menschen das Hawaiianische. Maui Waui. oder Kona Gold.



   
Falk gefällt das.
AntwortZitat
(@nickle)
Gesperrt
Beigetreten: vor 12 Monaten
Beiträge: 33
 

Ich werde tatsächlich bald Hawaii-Samen anbauen, zusammen mit einer thailändischen und einer indischen Sorte, denn das sind die Samen, von denen ich im Moment am meisten habe. Wenn Sie es nirgendwo anders finden, kann ich Ihnen vielleicht helfen.



   
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