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Cannabistee herstellen.

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(@franz1965)
Spross
Beigetreten: vor 1 Jahr
Beiträge: 3
Themenstarter  

Hallo.

Wenn ich jetzt meine Cannabispflanzen auf der Terrasse anbaue und dann von den Pflanzen auch die Blätter verwende, wie gehe ich dann vor?
Ich würde gerne davon Tee herstellen. 
Sollte ich alles von der Pflanze decarboxylieren, oder nicht?
Danke
 


   
Zitat
(@stillerbeobachter)
Wachstumskünstler
Beigetreten: vor 1 Jahr
Beiträge: 66
 

Hi guten Abend 🙂

 

Hab erst vor kurzem darüber gelesen - ja richtig, damit wird das THC-A aus der Pflanze zu THC, welches dann erst im Körper aufgenommen werden kann.

Anschließend soll man es aber mit etwas fetthaltigem behandeln, weil der Körper es mit den Fetten aufnimmt. Also quasi einfach dann einem (fachlich) guten Rezept folgen 🙂

 

EDIT: "...alles von der Pflanze decarboxylieren..."

Halt die Teile, die du konsumieren wirst.

 

 

Mit fällt aber grad ein:

Hab vor Jahren mit nem Kunpel ca. 3g Gras gehabt, in Teesieb, und das in ner Termoskanne für ne Stunde in heißem Glühwein.

Wurde da wohl gleich mit decarboxydingsbumst; hat geknallt wie irre.

Wär also so vielleicht einfacher.



   
Eigenbedarf gefällt das.
AntwortZitat
(@franz1965)
Spross
Beigetreten: vor 1 Jahr
Beiträge: 3
Themenstarter  

Hallo, ja, 3 Pflanzen pro Person.

Wir sind 3 Personen und ich werde 4 Pflanzen anbauen.
 
 
Wurde da wohl gleich mit decarboxydingsbumst; hat geknallt wie irre..
Deswegen frage ich ja nach, habe ein ca. 1 Std ziehen lassen im heißen Wasser.
Muss ich denn das Cannabis, wenn ich Tee herstelle, trotzdem decarboxylieren oder nicht ?
Danke


   
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(@stillerbeobachter)
Wachstumskünstler
Beigetreten: vor 1 Jahr
Beiträge: 66
 

@franz1965 

Denke Ja - also, so hab ich es nur gelesen.

Im Glühwein hat es funktioniert, mit Wasser hab ich es auch mal getestet und hat nix gebracht - Wasser ist ein ganz schlechter Löser, man sollte auf jeden Fall was fetthaltiges verwenden um das Weed aufzulösen, z.B. Butter oder Kokos-Öl, oder Olivenöl. Für Tee wäre Butter wohl das denkbarste?



   
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Eigenbedarf
(@eigenbedarf)
Harzsammler
Beigetreten: vor 2 Jahren
Beiträge: 352
 

@franz1965 Wie genau hast Du den Tee zubereitet?

Einfach nur Hanfblüten zu überbrühen, oder 20 Minuten köcheln zu lassen, hat bei mir leider nicht dazu geführt, dass eine Wirkung eintritt. Offenbar ist die Temperatur zu gering um das THC-A zu THC zu deskarboxylieren.

Nur zur Klärung, man kann Hanftee (bzw. eine Hanfinfusion) herstellen indem man beispielsweise die (nicht vorbehandelten, nicht descarboxylierten) Blätter mit Wasser überbrüht. Das Ergebnis ist ein geschmacklich mildes Getränk, das allerdings nicht knallt.



   
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dunpablo
(@dunpablo)
Harzsammler
Beigetreten: vor 3 Jahren
Beiträge: 198
 

Früher, als hauptsächlich Haschisch auf dem Markt unterwegs war (Ende 90er/Anfang 2000) haben wir uns immer Haschkakao gemacht, dazu haben wir das Haschisch erwärmt auf einen Löffel mit etwas Butter und dann in den warmen Kakao gerieben. Den Kakao dann nochmal 1 Minute in die Mikrowelle.
Die Wirkung war heftigst.

Vielleicht funktioniert es ja so auch mit Cannabisblüten und Tee?! 😁



   
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(@stillerbeobachter)
Wachstumskünstler
Beigetreten: vor 1 Jahr
Beiträge: 66
 

@eigenbedarf 

Ich hab früher mal so Glühwein-Pulver gekauft, und mit gekochtem Wasser in ne Termoskanne.

Dann ein Tee-Sieb mit 3g Blüten gefüllt, für ne Stunde reingehängt und den Verschluss draufgelegt (weil zuschrauben ging ja nicht.)

1 Kaffee-Becher voll damit, und der Abend war gelaufen - hat uns aus der Realität gekickt.

 

Ich hab das später auch mal mit Wasser probiert (bevor ich darüber gelesen hatte, wie es richtig geht), das hat gar nix gebracht.

Wasser soll der schlechteste Löser sein, denke Alk oder Fett ist besser, soweit ich gelesen hab.



   
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KloMeister123
(@klomeister123)
Knospenmeister
Beigetreten: vor 11 Monaten
Beiträge: 419
 

Damit Cannabis überhaupt in eine für unseren Körper nutzbare Form ist, muss es zuvor decarboxyliert werden.

Ausgangsstoff:
Rohes Cannabis enthält THCA (Tetrahydrocannabinolsäure) und 
CBDA (Cannabidiolsäure). Diese sind nicht psychoaktiv.

Ablauf der Decarboxylierung:
Durch Hitze wird die Carboxylgruppe (-COOH) abgespalten, 
wodurch THCA zu THC und CBDA zu CBD wird.


Warum ist Decarboxylieren nötig?
THCA bindet nicht an Cannabinoid-Rezeptoren im Körper 
und löst keine psychoaktive Wirkung aus.

Erst nach der Umwandlung zu THC kann es an 
Rezeptoren im Endocannabinoid-System andocken 
und eine Wirkung entfalten.

 

Das geht nur, wenn das Cannabis vorher bei ~115°C für eine gewisse Zeit (~30 Minuten) erhitzt wird. Zum Beispiel im Backofen oder in Öl / Butter.

Wasser erreicht leider bei normalem Luftdruck nur 100°C und ist daher nicht ausreichend für eine erfolgreiche Decarboxylierung.

 

Und wie du bereits erwähnt hast, lösen und binden sich Cannabinoide nicht an Wasser.

 

Entweder pulverisierst du dein zuvor decarboxyliertes Cannabis und fügst dieses dem Tee hinzu, so dass die Partikel vollständig im Wasser enthalten sind oder du löst das Cannabis in Fett und packst dieses in deinen Tee.
Eine Möglichkeit wäre auch, dass THC in Sahne / fetthaltiger Milch zu lösen und dieses in den Tee zu geben.

 

Nur mit heißem Wasser und der direkten Zugabe von nicht zuvor decarboxyliertem Cannabis, wirst du leider wenn überhaupt nur einen Bruchteil der möglichen Wirkung erreichen.

 



   
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