Veröffentlicht von: @abhds
Servus,
hatte jemand hier schon einmal die Erfahrung gemacht, dass der Rausch von dem Cannabiskonsum nicht richtig weg geht und dass der "normalzustand" also nüchtern so ist, als sei man ganz leicht bekifft?
So geht es mir seit einigen Jahren (habe sehr früh angefangen) und ich frage mich ob ich damit alleine bin und vorallem woran es liegen könnte.
Lg
Hi,
Ich les Deinen Beitrag jetzt echt zum ersten Mal.
Ich kenn das:
Ich hatte über 10 Jahre lang sehr hart gekifft und andere Drogen genommen.
Als ich dann nach mehr als einem Jahr Suchttherapie (aus eigener Entscheidung) erstmals nüchtern war (war ich fast durchgehend nicht vorher), war dieses "nüchtern sein" eine Erfahrung, als wär ich auf den härtesten Drogen - voll schön, unwirklich, aber fantastisch ohne Rausch.
Das hat bei mir etwa 6 Monate angehalten, bis ich mich an die neue Realität gewöhnt hatte.
Also:
Mach definitiv mindestens ein Jahr Pause, nimm gar nix, komm runter.
Dann kannste mal drüber nachdenken, wieder anzufangen - kontrollier dich, schaff dir Hilfen, red mit den Menschen, denen du vertraust.
Dann klappt das schon 😉