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Cannabis Kekse für die Oma?

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(@kaistrohmeier)
Keimling
Beigetreten: vor 2 Jahren
Beiträge: 1
Themenstarter  

Hallo zusammen,

meine Großmutter leidet unter schweren Rückenproblemen, und anhand ihres fortgeschrittenen Alters ist eine OP nicht mehr ratsam, und starke Schmerzmittel haben ja so manche Nebenwirkung.

Nun dachte ich man könnte es doch zumindest mit Cannabis probieren um die Schmerzen etwas abzudämpfen. Allerdings kann ich einer Ü80 Person kaum mehr das Rauchen näher bringen, und so hab ich mich gefragt ob sie nicht ab und an einen "gewürzten" Keks essen könnte. Oder gibt es noch andere Darreichungsformen die in Frage kommen?

So weit ich weiß gibt es in den USA Cannabis Öl. Aber das ist bei uns meines Wissens nicht erlaubt?

Da ich aber keine Ahnung von Cannabis habe bräuchte ich etwas Hilfe was das Backen solcher Kekse betrifft. Sie sollen natürlich nicht zu stark sein, und das ganze soll ja auch nur mal ein Test sein. Aber ich denke schon dass man das Leben meiner Oma etwas verbessern könnte. Eine andere Lösung fällt ja niemandem mehr ein.

Ich denke dass ihr Arzt eben aufgrund ihres Alters nicht mehr auf die Idee kommt medizinisches Gras zu verschreiben.

Sie ist geistig noch zu 100% auf Zack, aber der Rücken und die Beine wollen nicht mehr so recht. Müssen sie ja auch nicht, da sie durch mich und meine Familie versorgt wird. Aber die Schmerzen müssten doch nicht sein denk ich......

Hat hier evtl. jemand einen Tipp für mich, bzw eine Anleitung. Weiterführende Informationen? Ich selbs habe das letzte Mal vor 20 Jahren konsumiert und bin da echt überhaupt nicht mehr im Thema.



   
Zitat
Paul
 Paul
(@admin)
Mitglied Admin
Beigetreten: vor 10 Jahren
Beiträge: 363
 

Ich wäre da sehr vorsichtig und kann davon auch nur abraten. Das Unfallrisiko ist vermutlich bei älteren Personen die nicht mehr so auf zack sind, stark erhöht wenn sie „berauscht“ sind und dann auch noch zum ersten mal in ihrem Leben. Keinem ist geholfen, wenn deine Oma dabei stürzt und sich die Hüfte bricht.

Du kannst deine Idee ja mal mit ihren Ärzten besprechen, die wären auch in der Lage ihr Cannabisöl zu verschreiben. Von eigenenversuchen kann ich nur abraten.



   
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(@nissy)
Spross
Beigetreten: vor 2 Jahren
Beiträge: 9
 

Das sehe ich ganz anders.

Wusste gar nicht, dass Hash die Motorik oder den Gleichgewichtssinn beeinträchtigt. Bei mir nicht, ich nehme das nämlich am liebsten zum tanzen. Das würde ich merken...Ich denke das ist eine sehr gute Idee. Wenn sie geistig fit ist, kann sie es doch selber entscheiden. Und vorsichtig ausprobieren, wie es sich auf die Bewegung auswirkt. Ihr müsst nur vorsichtig mit der Dosierung sein. Ich würde mit 0,15 Gramm anfangen. Hier meine Anleitung: Besorg dir gutes Indika Hash. Lass es 1 Stunde bei 100 Grad im Ofen simmern. Gleichzeitig kannst du die Butter oder Kokosöl schonmal schmelzen. Egal ob im Wasserbad oder ebenfalls im Ofen. Dann mischst du beide und lässt sie 2 weitere Stunden bei 70, 80 Grad simmern. Immer mal umrühren. Dann backst du daraus Kekse. Teile den Teig so, dass du dann die 0,15 Gramm pro Keks bekommst. Also wenn du 3 Gramm Hash hast, verarbeitest du das zu 20 Keksen. Meine Partnerin, die an Fibromyalgie leidet, konsumiert das täglich seit Jahren auf diese Art und es bringt ihr große Erleichterung. Bei 0,15 Gramm sind natürlich auch mal 2 Kekse drin.

Oder ihr backt eine Mischung Sativa (eher anregend und inspirierend) für morgens und eine Indica (entspannnd und beruhigend) für abends. Ich wünsche euch von Herzen viel Erfolg!



   
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(@florian)
Spross
Beigetreten: vor 2 Jahren
Beiträge: 13
 

Es gibt Infusionen/Tee's die auf Basis von Cannabis sind.
Hash/Sativa: nein.

Blüten/Blätter/Indica: ja!

Haschisch/Sativa sind nichts für gebrechliche Schmerzpatienten, da diese aktivierend wirken, ebenfalls gibt es viele Menschen die Haschisch nicht vertragen und davon, Übelkeit bekommen. Indica wirkt beruhigend und Schlaffördernd, was die effektivere Wirkung beinhaltet um zu verhindern dass deine Großmutter übermütig wird und sich verletzt. gerade eine Tee auf Blattbasis birgt wenig THC und verhindert somit einen zu starken Trip. Aber bereits CBD Lösungen können die Schmerzlinderung Unterstützen.
Was Schmerzmedikamente betrifft sind Opioide keine schlechte Lösung, gerade im hohen alter erzielen sie eine starke Wirkung und die Abhängigkeitsproblematik hat keine so gravierenden Einfluss mehr auf das Leben der Person.



   
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Paul
 Paul
(@admin)
Mitglied Admin
Beigetreten: vor 10 Jahren
Beiträge: 363
 

man lernt nie aus ;). Natürlich kann Cannabis die Motorik beeinflussen. Und nur weil es bei dir eventuell nicht so ist, bzw. weil du es nicht kennst, heißt das nicht dass es bei anderen Personen (gerade älteren Jahrgangs) nicht so ist.

Wie bereits oben beschrieben, würde ich dazu definitiv ersteinmal einen Arzt um Rat fragen, denn es gibt bei alten Personen sicherlich auch andere/individuelle Kontraindikationen.



   
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(@nissy)
Spross
Beigetreten: vor 2 Jahren
Beiträge: 9
 

Nun, da sie geistig fit ist, bin ich der Ansicht, dass sie es vorsichtig ausprobieren kann. Warum soll irgendjemand und sei es ein Arzt, über ihren Kopf hinweg entscheiden! Traue einem alten Menschen dann ja schon zu, erstmal vorsichtig zu sein. Vielleicht zunächst in Begleitung. Scheinbar hat sie ja liebe Menschn um sich herum. Ich glaube, dass sowieso jeder Mensch ein bisschen anders auf jede Substanz reagiert. Kannt Leute, die sehr unter den Nebenwirkungen von Opioiden gelitten haben. Schwindel gehört definitiv zu den Nebenwirkungen von Opioiden. Also wenn es euch jetzt um die Sturzgefahr geht...



   
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(@florian)
Spross
Beigetreten: vor 2 Jahren
Beiträge: 13
 

Ein Arzt bittet man um Rat, der Arzt entscheidet das nicht für dich. Opioide Schmerzmittel können ebenfalls Schwindel als Nebenwirkungen hervorrufen, aber bei Canabis wie bei Opioiden kann man sich den Rat eines Arztes einholen, denn er kann besser einschätzen ob und wie die Organik das auch verkraftet.



   
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Eigenbedarf
(@eigenbedarf)
Harzsammler
Beigetreten: vor 2 Jahren
Beiträge: 350
 

Wow, ich habe noch selten so ein Kuddelmuddel bzw. so viel Kifferlatein gesehen wie bei den Antworten auf diesen thread.

Zunächst mal, will Deine Großmutter das überhaupt ausprobieren?

THC wirkt berauschend und ganz klar muss man damit bei einer alten Dame mit Sturzgefahr supervorsichtig sein.

Daher vielleicht erst mal ein CBD-Öl ausprobieren.

Wenn sie THC ausprobieren möchte, dann empfehle ich Dir, Cannabisbutter aus legitimem, selbstangebauten Gras herzustellen, davon könnte sie sich eine minimale Dosis abends, in Deiner Begleitung, auf einen Keks schmieren, und diese Dosis dann ganz allmählich steigern.

Ich vermute aber eigentlich mal, das wird nichts werden, einfach weil die Idee nicht auf ihrem Mist gewachsen ist, und weil die Leute sich nicht gerne berauschen lassen, weil jemand anders das für eine gute Idee hält.

NB Cannabisöl ist erst mal ein aus Hanfsamen gepresstes Öl ohne therapeutische, schmerzlindernde, schlaffördernde, bekiffende Wirkung. In Deutschland gibt es noch CBD-Öl, das enthält CBD.



   
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