Hi. Ich würde hier gerne mal allgemein darüber reflektieren, warum ihr kifft.
Zu mir: ich bin 57 Jahre alt. Ich habe im Alter zwischen 15 und 18 fast täglich gekifft. Danach nur noch gelegentlich. Inzwischen kiffe ich gar nicht mehr, sondern wenn ich konsumiere (so ungefähr einmal im Monat) dann esse ich Cannabis in Form von Kokosfett. Besser für die Lunge!
Cannabis ist eine heilige Pflanze. Es gibt viele heilige Pflanzen. Dazu gehört ja auch Tabak. Es besteht in unserer Kultur allerdings die Neigung zum Missbrauch.
Das hängt sicherlich damit zusammen, wie wir leben und aufwachsen.
Cannabis hat ihren eigenen Kopf. (Hä, hä, wenn ich das mal so ausdrücken darf.)
Es kann sein, dass sie euch große Freude und Heiterkeit schenkt, dass ihr lacht, sie euch hilft zu entspannen oder euren Körper bewusster wahr zu nehmen.
Es kann aber auch sein, dass sie euch eure problematischen Seiten aufzeigen will. Ängste die latent vorhanden sind, können übergroß erscheinen. Dann solltet ihr das als Selbsterfahrung nutzen. Ihr solltet euch dabei in einem liebevollen Umfeld befinden in dem ihr dann aufgefangen werdet. Wenn möglich mit jemandem reden. Es aufschreiben, malen... manchmal musste ich Jahre mit der Erkenntnis, von einmal kiffen, arbeiten.
Wenn ihr merkt dass es zuviel ist, lasst bitte die Finger davon. Ich hatte auch Jahre, in denen ich pausiert habe. Schließlich ist Cannabis nicht die einzige Hilfe zur Selbsterfahrung. Ich empfehle Yoga, Qui-Gong, Atemübungen.
Vielleicht kommt dann ja wieder die Zeit, wo die Maria Juanna euch nutzt...
Zurück zur Frage: zu kiffen um zu vergessen kann sowas von nach hinten los gehen.
Zu kiffen um akzeptiert zu werde oder cool zu sein, ebenfalls. Das weiß ich alles aus Erfahrung. 🙃
Es gibt viele gute Gründe um C. zu konsumieren.
Freude, Lachen, Entspannung, Selbstheilung, künstlerische Inspiration, spirituelle Inspiration, usw...
Bitte achtet darauf, dass ihr euch an einem Ort befindet, an dem ebenfalls die anderen, schwierigen Seiten hoch kommen können. Und bitte achtet auch auf eure Freundinnen und Freunde, wenn es bei ihnen passiert.
Maria Juanna hat es in sich!