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Probleme mit den Blättern und dem Wachstum

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(@artjom88)
Spross
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Beiträge: 12
Themenstarter  
20260303 070146


   
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KloMeister123
(@klomeister123)
Knospenmeister
Beigetreten: vor 12 Monaten
Beiträge: 435
 

Pflanzenstress führt im Allgemeinen zunächst zu einer mindestens kurzfristigen Verlangsamung des Wachstums.

Eine Überdüngung bedeutet erheblichen Stress für die Pflanze. Je nachdem, wie stark sie ausfällt, kann das Wachstum sogar für ein bis zwei Wochen beeinträchtigt sein. Ist der EC-Wert im Substrat durch den Dünger zusätzlich zu hoch, befinden sich dort zu viele Salze. Dadurch kann die Pflanze schlechter Wasser aufnehmen, was wiederum auch die Nährstoffaufnahme einschränkt. Das pendelt sich erst wieder langsam ein, durch die Zugabe von neutralem Wasser.

Deshalb ist bei der Düngung besondere Vorsicht wichtig.

Eine einmalige Überdüngung kann die Pflanze viel Wachstum kosten. Deshalb ist es meist besser, vorsichtig zu düngen, statt es zu gut zu meinen.
Späteres Nachdüngen ist möglich, aber eine Schädigung durch Überdüngung, kann man später nicht mehr Rückgängig machen.

 

Viel hilft nicht viel, sowohl beim Gießen als auch beim Düngen.

Das sich Buds unterschiedlich schnell entwickeln, ist aber auch von der Genetik der Pflanze abhängig. Es ist normal, dass dies nicht konstant über alle Pflanzen identisch ist.


Dieser Beitrag wurde geändert vor 2 Wochen 2 mal von KloMeister123

   
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(@artjom88)
Spross
Beigetreten: vor 3 Wochen
Beiträge: 12
Themenstarter  

@klomeister123 danke für die Antwort 

Beim letzten grow hatte ich das genauso mit dem düngen gemacht und die wurden so dick wie ein baseballschläger..Ich bin jetzt Anfang 6te Blüte Woche.Ich gieße jetzt normal weiter und dünge nicht mehr .Soll ich den ph anpassen beim Gießen?



   
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KloMeister123
(@klomeister123)
Knospenmeister
Beigetreten: vor 12 Monaten
Beiträge: 435
 

Beim letzten grow hatte ich das genauso mit dem düngen gemacht und die wurden so dick wie ein baseballschläger

Ja, das glaube ich dir, und das ist wie gesagt auch plausibel. Es hängt von der Genetik der unterschiedlichen Pflanzen ab, von der Pflanzenmasse selber und auch von der Umgebung (Temperatur + Lichtmenge). Eine Pflanze mit mehr Pflanzenmasse kann auch mehr Nährstoffe verstoffwechseln. Die Temperatur und die Lichtmenge tragen ebenfalls dazu bei, wie viele Nährstoffe die Pflanze umsetzen kann. Bei geringeren Temperaturen oder weniger Licht braucht die Pflanze insgesamt auch weniger Nährstoffe, weil der Stoffwechsel mit diesen Variablen in direktem Zusammenhang steht.

Ist dein Growzelt z. B. nur 20 °C statt 25 °C warm (weil deine Zimmertemperatur im Winter niedriger ist), dann hat das schon einen direkten Einfluss auf die Düngermenge, die die Pflanze verstoffwechseln kann.

Man kann sich zwar am letzten Jahr orientieren, aber man muss trotzdem im Auge behalten, ob die Bedingungen wirklich identisch sind. Wie die unterschiedliche Genetik genau auf den Dünger reagiert, weiß man oft noch nicht, und wie viel „Pflanzenmasse“ die Pflanzen gerade haben, kann man auch nur überschlagen. Aber grundsätzlich ist es ein guter Orientierungspunkt, es ähnlich zu machen wie im letzten Jahr. Wenn man dann noch das berücksichtigt, was ich eben geschrieben habe, dann klappt es noch besser.

 

Soll ich den ph anpassen beim Gießen?

Das kommt darauf an, wie dein Dünger den pH-Wert beeinflusst hat, aber ich würde mir den Aufwand nicht machen. Ich denke, dein pH-Wert passt. Meistens sind die Dünger bereits so optimiert, dass sie den pH-Wert nicht zu sehr negativ beeinflussen und in etwa zu dem passen, was die Pflanzen gut vertragen.

Wenn du es wirklich prüfen willst, müsstest du den pH-Wert in deinem Substrat oder vom Drain messen (also das, was in der Schale landet, wenn du viel gießt). Liegt der zwischen 6 und 7, dann passt’s.

Leitungswasser ist meistens leicht alkalisch, also pH-Wert > 7 bis 8. Aber das stellt in der Regel kein Problem dar, weil die leicht saure Erde das wieder ausgleicht.

pH-Wert-Anpassungen sind in der Regel nur notwendig, wenn man entweder extrem genau sein will oder wenn man mit Düngern arbeitet, die noch nicht pH-angepasst sind. Fertige Düngermischungen sind in der Regel schon im pH-Wert optimiert und müssen nicht zwingend angepasst werden.

Und der EC-Wert (Salzgehalt) in deiner Erde durch den Dünger pendelt sich, wie gesagt, selber wieder ein, wenn er zu hoch war und du eine gewisse Zeit keinen Dünger mehr gibst, sondern nur Wasser (ohne zusätzliche Nährstoffe). Die Pflanze verstoffwechselt die Nährstoffe, dadurch wird der Salzgehalt bzw. EC-Wert geringer. Dann passt es irgendwann wieder, und dann darf man auch wieder vorsichtig düngen.


Dieser Beitrag wurde geändert vor 2 Wochen 2 mal von KloMeister123

   
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