Das große Blätter (sogenannte Fächerblätter), gerade im unteren Teil der Pflanze anfangen zur Mitte der Blütephase gleichmäßig gelb zu werden und zum Ende der Blütephase noch gelber werden bis hin zum Absterben, ist normal.
Das ist evolutionstechnisch so gewollt. Die Pflanze weiß, dass ihr Lebenszyklus bald endet, sie nutzt jetzt die Energie der "unnötigen" Blätter und investiert diese in ihre Blüten. Evolutionsbedingt möchte eine Cannabispflanze möglichst große Blüten mit viel Harz ausbilden um dann "idealerweise" bestäubt zu werden und dann neue Nachfahren zeugen zu können. Das ist die Evolution, die darauf basiert zu "überleben" und "Genetik" weiterzugeben.
Große Blätter, die zur mittleren bis späten Blütephase gleichmäßig aufhellen, gelb werden und irgendwann absterben = normal.
Anzeichen von Überdüngung sind:
- braune / gelbe Blattränder und Blattspitzen - klares Indiz
- verkrümmte / eingerollte Blattspitzen (sogenannte Adlerkrallen) - klares Indiz
- und ggf. starke braune Flecken (aber kein eindeutiges Indiz, weil es auch andere Symptome gibt, die solche Flecken verursachen)
Die beiden großen gelben Blätter sind klar auf das Stadium der Blütephase zurückzuführen und wie bereits erwähnt, normal!