Hm, ein Experiment: Eine Autoflower so klein wie möglich halten. Vielleicht durch Toppen/Entfernen von Seitentrieben, mit Draht zum Bonsai formen. Oder: Extreme Lollipopping (nur eine große Blüte pro Trieb). Irgendwas Ästhetisches. 
So ähnlich hatte ich es letztes Jahr schon mit meinem 500ml Mini Grow.

Dann würde ich dieses Jahr mit der "Gorilla Z" die extreme Outdoor testen mit den günstigsten Mitteln:
- Keine Vorzucht unter LED, direkt nach der Keimung (die Anfang Mai stattfinden wird ) kommen sie Outdoor nach draußen.
- Das wird spargelige Pflanzen mit etwas "Vergeilung" ergeben, aber egal. Das gehört zum Experiment.
- Keine Maßnahmen bei Kälte, Regen und Wind. Die frostigen Temperaturen, die im Mai häufiger auftreten müssen sie standhalten.
- Nur aus dem Garten gewonnene und eigenhergestellte Dünger werden verwendet (Brenesseljauche).
- Ebenso werden mit Sicherheit Schädlinge auftreten, diese werden mit Brenesselsud (auch eigenhergestellt) bekämpft.
Wenn es gegen Ende der Blüte viel regnet und dicke Buds vorhanden sein sollten, dann würde ich sie aber ggf. vor Regen schützen, allerdings weiterhin Outdoor. Ansonsten schimmelt alles weg, dann gibt es kein Ergebnis. Das wäre schade. Deswegen würde ich mich zumindest wenn sie größere Blüten entwickelt hat, darum bemühen sie trocken zu halten.
Man könnte behaupten, dass wäre der einfachste und kostengünstigste Weg einen Grow durchzuführen. Erde + Samen, kleiner bis mittlerer Topf, fertig. Dazu nur selbst hergestellte Dünger.
Würde in diesem dem Fall bedeuten (für 3 Samen):
- 3x Samen -> 0€ (Bonusseeds der Bestellung)
- 3x Töpfe (vermutlich 3D gedruckt mit 2,5 Litern oder Restbestand) -> 3€
- 3x Erde für je 2,5 Liter -> 2,10€
-
Das macht 5,10€ für den Grow (das Experiment).
Ich gehe davon aus, dass 2 von den 3 Samen keimen werden, theoretisch wird es damit günstiger. Man weiß es aber vorher nicht.
Bei dem Experiment geht es dann nicht darum, die schönsten Pflanzen zu bekommen (sie werden mit Sicherheit spargelig und auch mit Schädlingen befallen sein), sondern darum, was kann man mit einfachen mitteln und vor allen Dingen kostengünstig nur in der Natur Outdoor erreichen.
Für dieses Experiment, gibt es dann, sofern es gestartet ist, ein einen eigenes Thema. Für den ursprünglichen Grow auch.
Hier geht es zunächst um die Planung und Ideen für meine Grows im Jahr 2026.
Auf das Ergebnis der Strain Hunters bin ich gespannt. Die kenne ich noch von YT, wusste nicht, dass die auch Samen machen. Testballon oder schon Erfahrungen damit gemacht?
Greenhouse Seeds ist ein altbewährter Züchter mit teils älteren und sehr stabilen Genetiken. Bisher hatte ich noch keine Sorten von denen, aber ich gehe davon aus (soweit ich das gelesen habe), dass sie eher zu den guten Züchtern gehören. Von daher mache ich mir da keine Gedanken.
"Strain Hunters" wurde als Teil von Greenhouse Seeds gegründet und gehört zur Firma dazu. Greenhouse Seeds arbeitet unter anderem mit exotischen Genetiken oder altbewährten Landrassen um ihre Sorten zu kreieren. Dazu reisen sie eben auch in diese Länder wo diese Landrassen wachsen und versuchen dort die besten Sorten zu finden.
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KloMeister123