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Planung / Vorstellung meines Grows für 2026

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KloMeister123
(@klomeister123)
Knospenmeister
Beigetreten: vor 10 Monaten
Beiträge: 414
Themenstarter  

Ich habe mir bereits ausführliche Gedanken zu dem Grow für das Jahr 2026 gemacht.

Es wird diesmal anders werden als gewöhnlich.

Versetzte Growdurchläufe

Es wird 3 Grow Durchläufe mit je 4 unterschiedlichen Sorten (Autoflower) geben, zeitlich versetzt um 48 Tage.

Vorzucht, Topfvolumen und Erde

Vorzucht:

Vorgezogen wird wieder unter LED-Lichtleisten auf der Fensterbank. Die LED's haben zusammen ~15W Leistung bei 4000k Farbtemperatur. Die Vorzucht damit hat schon im letzten Grow sehr gut funktioniert. Never change a running System.
Die Vorzucht im Frühling ist vermutlich etwas länger, weil die Außentemperaturen da oft noch zu niedrig sind.

 

Töpfe:

Gegrowt wird diesmal in kleineren Töpfen. Es handelt sich dabei um selbst gedruckte belüftete Töpfe mit 1,5 Litern Volumen. Direkt im Endtopf, kein Umtopfen.

Bei diesem Grow soll es keine riesigen Pflanzen mit Maximalertrag geben. Ich möchte sie bei etwa 50-80cm Höhe halten und erhoffe mir einen Ertrag von 14-20g pro Pflanze.

In diesem Grow geht es darum, 4 unterschiedliche Sorten zu growen und die Vielfalt der verschiedenen Phänotypen der 3 Runs zu erleben. Mit größeren Töpfen wäre der Ertrag sowieso zu groß (3 Personenhaushalt max. 150g).

 

Erde:

Die Erde wird direkt so vorbereitet, dass sie optimal für die Keimlingsphase als auch für den späteren Grow ist:

  • Im oberen Drittel Anzuchterde
  • Die unteren zwei Drittel vorgedüngte Erde
  • Im unteren Drittel außerdem Hornspäne und Langzeitdünger-Granulat (organisch)

 

Sorten

Die Sortenauswahl besteht aus Hybriden, vorwiegend mit Sativadominanz. Alles Autoflower (mit entsprechend Ruderalisanteil, den habe ich mal weggelassen bei den Labels).

Ich mag den aromatischen Duft von Sativas, weil dieser mehr in Richtung Fruchtig, Zitronig, Frische geht. Indicas sind eher würziger und riechen oft etwas erdiger, chemischer (Diesel).
Außerdem mag ich auch eher Cannabis das aktiver macht und nicht zu sehr in die Couch drückt.

Die Labels habe ich mal aus Langerweile erstellt, die kommen auf die Gläser. Sie fassen das wesentliche zusammen.
(THC Werte wurden ggf. etwas verringert, da manche Hersteller "Extremwerte" angeben aber nicht Durchschnittliche)

Auf ein Label klicken um zum Hersteller der Sorte zu gelangen




Die Sorten sind größtenteils klassisch oder sie sind zumindest aus bekannten stabilen klassischen Sorten gekreuzt. Keine neumodischen Sorten, wo völlig wild herumgekreuzt wurde.

 

Ihr dürft hier gerne eure Meinung zu meiner Idee posten. Fühlt euch frei, sagt was ihr von meinem Plan haltet.


Dieses Thema wurde geändert vor 5 Monaten 6 mal von KloMeister123

   
Paul und Anonym gefällt das
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(@Anonym)
Beigetreten: vor 1 Sekunde
Beiträge: 0
 

Veröffentlicht von: @klomeister123

Ich habe mir bereits ausführliche Gedanken zu dem Grow für das Jahr 2026 gemacht.

 

Natürlich, weil wir mit den Auto`s mit "draußen" im Winter nichts werden aber Erfahrungen gesammelt haben.

Darum machen u.A. wir uns schon jetzt Gedanken für den nächsten Grow.

KloMeister123,

das ist genial.

Du machst, wenn man alles Wichtige wegläßt, etwas Ähnliches wie ich nur:

Du:

Sativa - dominant

Ich:

Indica - dominant.

 

Du als Mensch mit Möglichkeiten 👍 👍 

Ich als Hobby im Wohnzimmer. 😀 😀 

Ob Du von mir was "lernen" kannst, bezweifel ich aber Du wirst Eindrücke erhalten.

Ich werde auf jedem Fall was von deinem Grow lernen nur statt deiner 1,5 l "tollen Töpfen" bleibe ich bei ca. 5 l.

 

Das wird toll in 2026 🤣 🤣 🤣 🤣 

 



   
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KloMeister123
(@klomeister123)
Knospenmeister
Beigetreten: vor 10 Monaten
Beiträge: 414
Themenstarter  

Ich habe schonmal die Töpfe, Untersetzer und das LED-Leisten Halterungskonzept mit der Höhenverstellbarkeit gedruckt.

Aber was kompliziert wird und wofür ich noch keine richtige Lösung habe:

Ich habe ja vier unterschiedliche Sorten und ich möchte idealerweise in jedem Growdurchlauf eine davon haben. Bei einer Keimrate von etwa 70% muss ich aber davon ausgehen, dass das nicht der Fall sein wird und ungefähr ein Samen nicht keimen wird.

 

Jetzt gibt es die drei Optionen:

1. Ich nehme das was kommt und growe pro Run ggf. nur 3 oder im Pechfall 2 Pflanzen.

-> Nachteil:
Gegebenenfalls weniger Pflanzen pro Run


2.
Ich pflanze Samen nach, wenn nach 7 Tagen nichts gekeimt ist. Dann sind das zwar kleine Nachzügler, aber man kann damit leben. Ob die Nachzügler auch keimen, ist natürlich auch wieder nur 70% Chance. Aber wenn sie nicht keimen, dann bleibt die Sorte in diesem Run aus.

-> Nachteil:
Eventuell Nachzügler, die min. 7 Tage hinterher hängen


3.
Ich verwende zusätzlich noch 4 kleine Anzuchttöpfe. Das heißt ich pflanze 2 Samen pro Sorte ein. Sollte eine nicht keimen, habe ich ein Backup und topfe diese entsprechend in den größeren Topf um. Allerdings heißt das auch, wenn mehr als eine Pflanze pro Sorte keimen sollte, wird jeweils eine davon "vernichtet". Der Platz unter der LED Lampe reicht nur für 4 Töpfe aus.

-> Nachteil:
Erhöhte Kosten durch eventuelle Vernichtung von Samen. Effektivität nicht ausgeschöpft

 

Keine Variante ist optimal. Man muss Kompromisse eingehen. Welche Variante würdet ihr wählen?


Dieser Beitrag wurde geändert vor 5 Monaten 7 mal von KloMeister123

   
Paul gefällt das.
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Arakyr
(@arakyr)
Harzsammler
Beigetreten: vor 8 Monaten
Beiträge: 328
 

Sehr schön, deine Gedanken miterleben zu dürfen. Es ist ein interessantes Konzept, das du planst.

Für mich wäre das ungeeignet, da ich nie die Ausdauer hätte mich so intensiv um die ganzen Pflanzen zu kümmern.

Du musst deinen Zeitplan zur Neuaussat einhalten und was für mich ein absolutes Ausschlusskroterium wäre: 

Bei 1,5 Liter Töpfen bist du ja gezwungen im Sommer teilweise zweimal zu gießen.

Du hast gezeigt, dass dir die Pflege in so kleinen Töpfen gelingt, aber das Ganze ist alles andere als stressfrei. 

Ich schaue mir das sehr gerne an und freue mich auf Phänotypen.

 

Was mir noch unklar ist: 

Wie teilst du die Pflanzen auf die Runs auf?

Optimal wäre ja eine Sorte pro Run mit jeweils 3 Pflanzen pro Run. Das scheinst du so aber nicht zu planen.

Die Sortenwahl könnte mir auch gefallen, mit starken Klassikern in der Genetik. 

Gerade über Nevilles Haze und Super Silver Haze hab ich für mich selbst nachgedacht.

 

Eine letzte Überlegung: Cannabis ist ein Tiefwurzler, müsste also Anzuchterde in einem zylindrischen Bereich unter dem Keimling haben. 

Das könnte man mit Easy Plugs machen, ich würde aber auch gute Anzuchterde vorziehen.

 

 

Ich wäre übrigens bei Variante 3

Du darfst ja in einem 3 Personen Haushalt auch 9 Pflanzen maximal halten.

Ein spätes Pikieren, wenn sie nach draußen ziehen könnte möglich sein. Zieht halt enorme Wurzelschäden nach sich, wenn du 2 Pflanzen aus demselben Topf trennen willst.

 

Die Nachzügler erntest du später, beschneidest du später und bist generell mit viel Zeitaufwand dabei.

Variante 1 fällt raus, wenn du Vergleiche zwischen Sorten / Phänotypen dokumentieren willst. 

 



   
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KloMeister123
(@klomeister123)
Knospenmeister
Beigetreten: vor 10 Monaten
Beiträge: 414
Themenstarter  

Zu den Runs:

Alle Sorten (Also 4 unterschiedliche) sollen pro Run gepflanzt werden. Also nicht vier mal die gleiche Sorte pro Run.

Es ist für mich interessanter die Unterschiede der jeweiligen Sorten zu sehen. Wobei beide Varianten ihren Reiz haben (ein Phänotypenvergleich ist sicherlich auch interessant). Aber mit meiner geplanten Variante wachsen alle Pflanzen auch mit den gleichen Temperaturen / Bedingungen auf und man kann optimal vergleichen, wie unterschiedliche die Sorten performen.

 

Das mit dem Zeitplan und dem Gießen bekomme ich hin. Der Zeitplan muss ja auch nicht 100% eingehalten werden. Gerade die Ernte ist nur ein Anhaltspunkt.

Die 1,5 Liter Töpfe, die können schon Wasser für einen Tag an heißen Sommertagen halten, wenn man gleich morgens einmal richtig voll gießt, passt das.

Ich kann so einen Rhythmus gut einhalten. Für mich ist das auch kein Stress sondern eher Spaß.

 

Ja das mit der Anzuchterde würde ich auch so in etwa so machen, aber wie gut das in der Praxis gelingt, mal sehen. Aber hauptsächlich der Keimlingsbereich ist nicht gedüngt, dann wird das schon. Zu viel Wissenschaft muss es nicht sein.

 

Ein spätes Pikieren, wenn sie nach draußen ziehen könnte möglich sein. Zieht halt enorme Wurzelschäden nach sich, wenn du 2 Pflanzen aus demselben Topf trennen willst.

Ich würde wie beschrieben 4 weitere kleine Anzuchttöpfe verwenden und wenn eine im großen Topf nicht keimt, wird sie relativ zügig dort reingepflanzt. Ich denke da beschädige ich die Wurzeln nicht, weil ich großzügig den ganzen Ballen umtopfe (sofern er zusammenhält) und die Wurzeln noch nicht am Rand angekommen sind.

 


Dieser Beitrag wurde geändert vor 5 Monaten 2 mal von KloMeister123

   
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KloMeister123
(@klomeister123)
Knospenmeister
Beigetreten: vor 10 Monaten
Beiträge: 414
Themenstarter  

Ich habe jetzt schonmal Seeds für den Grow 2026 bestellt, da in dem Webshop gerade "Black Friday Days" ist. Es gab je nach Sorte 20-50% Rabatt.

Teuer war es trotzdem, aber es sind auch "Markenbreeder".

 

Ich werde ja wie bereits erwähnt, 4 Sorten pro Run aufziehen, aber je 2 Pflanzen pro Sorte einpflanzen, falls eine nicht keimt.
4 Pflanzen keimen direkt im Endtopf, 4 in den Anzuchttöpfen.

Im letzten Run (falls ich wirklich 3 mache, vielleicht mach ich auch nur 2), habe ich dann keinen Ersatz bei 3 der Sorten (weil nur 5 Samen), dann wird gekeimt, was vorhanden ist.

Sollte eine im Endtopf nicht keimen, kommt sie aus dem Anzuchttopf im kompletten mit Wurzelballen und der gesamten Erde in den Endtopf, wo ich dann entsprechend eine passgenaues Loch dafür erzeuge.

Dafür habe ich entsprechend ziemlich kleine Anzuchttöpfe 3d gedruckt:

Damit man den Wurzelballen unbeschädigt und im Gesamten herausbekommt, gibt es dazu eine "Herausschiebehilfe".
Der Schieber passt genau in die Löcher der Töpfe und so kann man den Wurzelballen nach oben herausschieben, ohne die Pflanze damit zu stressen oder Wurzeln zu beschädigen.

 

 

Die Samen lagere ich ungeöffnet (noch vakuumverpackt) kühl bei etwa 14°C. Ich denke, das werden sie bis es dann losgeht hoffentlich gut überstehen. Ich denke aber 5 Monate Lagerung passt schon.

 


Dieser Beitrag wurde geändert vor 2 Monaten von KloMeister123

   
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weedpete
(@weedpete)
Spross
Beigetreten: vor 2 Monaten
Beiträge: 15
 

Veröffentlicht von: @klomeister123

Ich habe ja vier unterschiedliche Sorten und ich möchte idealerweise in jedem Growdurchlauf eine davon haben. Bei einer Keimrate von etwa 70% muss ich aber davon ausgehen, dass das nicht der Fall sein wird und ungefähr ein Samen nicht keimen wird.

Veröffentlicht von: @klomeister123

Ich werde ja wie bereits erwähnt, 4 Sorten pro Run aufziehen, aber je 2 Pflanzen pro Sorte einpflanzen, falls eine nicht keimt.
4 Pflanzen keimen direkt im Endtopf, 4 in den Anzuchttöpfen.

Da könnte Dir die Wasserglas-Küchenpapier-Methode helfen. Ich weiche die Samen über Nacht (ca. 12 Stunden) im Wasserglas ein, dann lege ich sie morgens auf feuchtes Küchenpapier (oder Taschentücher, muss nur fusselfrei sein) in einer Tupper und mache eine Schüssel darüber, damit es dunkel ist. Dann kontrolliere ich jeden Tag, Samen feucht halten, aber nicht zu stark. Normalerweise sieht man was nach 1-3 Tagen. Meist schon nach 1 Tag, wenn es frisches Saatgut ist. 

Ich denke das könnte für Dich von Vorteil sein, so müsstest Du nicht mehrere Tage auf ein Ergebnis in Erde warten sondern könntest die Nieten schon nach 3-4 Tagen aussortieren und neu starten. Das löst zwar nicht alle Deine Probleme (Zeitverzug), aber so könntest Du direkt selektieren und dementsprechend dann weiter planen.

Die 5 Monate sollten so gelagert auch kein Problem darstellen, oder Du wirfst sie in den Kühlschrank, um ganz auf Nummer sicher zu gehen. 

Die selbst gedruckten Sachen gefallen mir, besonders die Töpfe mit Ausschiebe-Hilfe! Jetzt brauchst Du nur noch farblich zur Sorte passende Mini-Boxen, wenn Du sie wie oben beschrieben keimen lassen möchtest 😉 


Dieser Beitrag wurde geändert vor 2 Monaten 11 mal von weedpete

I can dress up the dead man - but I can't bring him back to life!


   
KloMeister123 gefällt das.
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Arakyr
(@arakyr)
Harzsammler
Beigetreten: vor 8 Monaten
Beiträge: 328
 

Die Sortenwahl finde ich höchst interessant. Bei der Recherche der Genetik war ich verwundert, wie viele Sorten doch aus den alten holländischen Sorten (Skunk#1 und NL#5 vor allem) entstanden sind.

Momentan scheinen viele Anbieter ihre Samen für einen günstigen Preis anzubieten. Ich habe mir auch letzte Woche 10 Early Pearl reg. bestellt und diese erstmal in den Kühlschrank gelegt.

@klomeister123

Mich würden übrigens mal sehr deine Eindrücke von der diesjährigen Ernte interessieren, also Geschmack und Wirkung



   
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