Das sieht wirklich sehr eigenartig aus. Habe ich so auch noch nicht gesehen. Die Blütenkelche wirken teils ungewöhnlich groß, trocken und die Blütefäden sind deutlich zu kurz und für mich auch etwas dick. Das die Kelche so "offen" sind, anstatt geschlossen ist ebenfalls nicht standard.
Zwei Vermutungen habe ich:
- Die Blütefäden sind warum auch immer irgendwie größtenteils verbrannt und die Kelche ausgetrocknet (was mich sehr wundert, da die Blätter nicht extrem trocken oder verbrannt wirken. Sie sind ja überwiegend grün)
oder:
- Die Pflanze zwittert und du hast Samen im Gras
Vielleicht auch beides zusammen.

Du könntest mal so einen wie hier oben links im Bild gezeigten Blütenkelch, der rundlich aussieht "pflücken" und schauen ob dort ein Samen drin ist.
Falls dort Samen drin sind, dann erklärt sich, warum dein Cannabis kaum riecht. Dann hast du einen Zwitter, der sich selbst bestäubt hat (möglicherweise wegen Stress. Kann bei feminisierten Samen aber auch mal so vorkommen, ist aber eher selten). Eine bestäubte Pflanze investiert ihre Energie dann hauptsächlich in die Samenausbildung und nicht mehr in die Bildung von Harz (THC) und Terpenen. Sollte das der Fall sein, dann sind die Blüten nicht rauchbar, weil überall Samen enthalten sind. Durch die geringe THC Menge und aufgrund der Arbeit, würde es sich auch eher weniger lohnen die Samen alle händisch zu entfernen. Zum Backen oder für die Extraktion wäre es noch ggf. geeignet.
Aber bevor wir vom "Worst-Case" ausgehen, solltest du nochmal prüfen ob du in den angeschwollenen Blütenkelchen wirklich Samen findest.
Die Sorte wäre auch nochmal interessant zu wissen. Es gibt ja auch low THC / high CBD Hanf oder generell Hanf mit eher wenig THC (Ursprungssorten, Ruderalis etc.).
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KloMeister123