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Flüssigdünger Preisvergleich

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Eigenbedarf
(@eigenbedarf)
Knospenmeister
Beigetreten: vor 2 Jahren
Beiträge: 426
Themenstarter  

Ich habe für mich eine Liste zum Preisvergleich von handelsüblichen nicht-Marken-Düngern angelegt. Vielleicht interessiert das Euch ja auch. Geholt habe ich mir übrigens den von Obi.

Die Preise sind natürlich relativ, denn wenn, wie beim Dünger von Hornbach, die Konzentration hoch ist, dann kann ich natürlich auch sparsamer dosieren.

Billigdünger (Flüssigdünger für die Wachstumsphase):

Händler, Hersteller, Markenname

Produktname

N-P-K

Preis pro Liter in €

Konfektion und Einkaufspreis

bio/min

Bemerkungen

DM Profissimo

Zimmerpflanzen-Dünger

6-4-5

 

1 l, Preis ???

mineralisch

leider nicht mehr verfügbar

DM Profissimo

Bio-Universaldünger

3-0-4

2,85

1 l, €2,85

organisch

enthält kein Phosphat!

Rossmann

Universal-Pflanzendünger

4-1-2

 

1 l, Preis ???

mineralisch

 

Hornbach Floraself Select

Hanf Dünger

8-8-6

6,29

1 l, €6,29

mineralisch

 

Obi

Blumen-Dünger

4-3-3

2,39

1 l, €2,39

mineralisch

 

Müller Substral

Pflanzen-Nahrung

7-3-5

9,90

500 ml, €4,95

mineralisch

 

Hornbach

Blumendünger (flüssig)

4-3-3

2,19

1 l, €2,19

mineralisch

 

Toom B1

Universal-Flüssigdünger

5-2-3

2,49

 

mineralisch

 

Bio-Bizz

Bio-Grow

4-3-6

15,96

 

organisch

als Referenz

Plagron

Terra Grow

3-1-3

10

 

mineralisch

als Referenz; auch als Blattdünger = 2 ml/l

 

 

Fazit: Es herrscht bei den Herstellern offenbar keine Einigkeit, welche Nährstoffe Normalpflanzen wie auch Hanf benötigen. So ist in einigen Düngern, nämlich organischen, überhaupt kein Phosphat enthalten. Der Trend geht zu Biodüngern, vermutlich wegen der Logik bio = gut und mineralisch = künstlich = schlecht. Die Preise unterscheiden sind erheblich.



   
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KloMeister123
(@klomeister123)
Knospenmeister
Beigetreten: vor 1 Jahr
Beiträge: 495
 

Je nachdem wie man growt, braucht man eigentlich zwei Arten von Dünger:

Für die Wachstumsphase den Stickstoff dominanten, z.B. ein Verhältnis von 60% Stickstoff, 20% Phosphor, 20% Kalium

und für die Blütephase dann 20% Stickstoff, 35% Phosphor und 45% Kalium.

(Die Verhältnisse müssen nicht 100% so sein, aber sollten ungefähr in diesem Verhältnis sein, dann passt es gut für Cannabis)

 

Alternativ kann man sich den Wachstumsdünger sparen, in dem man etwas Hornspäne beimischt.

 

Wenn man stark vorgedüngte Blumenerde verwendet, braucht man maximal in der Mitte der Blütephase noch Blütedünger. Allerdings können bei Blumenerde die Nährstoffe für die Wachstumsphase nicht ideal sein und sie kann auch zu scharf sein, so dass es Nährstoffüberschuss geben kann.

Gut für die Blütephase ist meistens Tomatendünger (wenn man auf teure Hanfblütedünger verzichten will), dieser ist relativ ähnlich in NPK Verhältnissen zu den Blütedüngern zu Cannabis.



   
Eigenbedarf und Anonym gefällt das
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Eigenbedarf
(@eigenbedarf)
Knospenmeister
Beigetreten: vor 2 Jahren
Beiträge: 426
Themenstarter  

Das sollte jetzt keine Aufforderung zum Überdüngen sein. Pi mal Daumen würde ich sagen, bei frischer Blumenerde und outdoor muss man in der Wachstumsphase nicht unbedingt düngen. Wobei Hanfanbau für mich immer heißt, ein Auge auf die Pflänzchen zu haben, und bei Bedarf einzugreifen und zu korrigieren. Ich will schon, dass die Pflanzen was werden.

Was den Kostenfaktor angeht: Ich bin eher skeptisch gegenüber "Wunderdünger", und ich will einfach verstehen, was ich da mache. Außerdem habe ich hier um die Ecke keinen Growshop aber einen Drogeriemarkt und einen Baumarkt.

Es ist eher so, ich habe mir letztes Jahr den DM Bio Universaldünger gekauft, und das war letztlich ein Fehlgriff, weil der ja überhaupt kein Phosphor enthält. Der wäre dann als Spezialdünger z. B. geeignet für Thymian, Rosmarin, Salbei, Basilikum, Rosmarin, Schnittlauch, Oregano, Majoran aber nicht für mein bewusstseinserweiterndes Heilkraut.

Ich fand die NPK-Notation in Prozent von KloMeister123 interessant und habe deshalb die Liste aktualisiert und erweitert:

Flüssigdünger für die Wachstumsphase:

Händler, Hersteller,

Markenname

Produktname

N-P-K

NPK in %

Preis

pro Liter in €

bio/min

Bemerkungen

DM Profissimo

Zimmerpflanzen-Dünger

6-4-5

40-27-33

 

mineralisch

leider nicht mehr verfügbar

DM Profissimo

Bio-Universaldünger

3-0-4

43-0-57*

2,85

organisch

enthält kein Phosphat!

Rossmann

Universal-Pflanzendünger

4-1-2

57-14-29

 

mineralisch

 

Hornbach Floraself Select

Hanf Dünger

8-8-6

36-36-28

6,29

mineralisch

 

Obi

Blumen-Dünger

4-3-3

40-30-30

2,39

mineralisch

 

Müller Substral

Pflanzen-Nahrung

7-3-5

47-20-33

9,90

mineralisch

 

Hornbach

Blumendünger (flüssig)

4-3-3

40-30-30

2,19

mineralisch

 

Toom B1

Universal-Flüssigdünger

5-2-3

50-20-30

2,49

mineralisch

 

Edeka Gut und Günstig

Flüssiger Universaldünger

4-1-2

57-14-29

 

mineralisch

 

Bio-Bizz

Bio-Grow

4-3-6

31-23-46

15,96

organisch

als Referenz

Plagron

Terra Grow

3-1-3

43-14-43

10

mineralisch

als Referenz;

auch als Blattdünger = 2 ml/l

*prozentuale Angabe nicht direkt vergleichbar da nur zwei statt drei Komponenten

Interessant finde ich schon dass auch bei den Herstellern keine Einigkeit herrscht:

* was ein Universaldünger ist

* was ein Hanfdünger für die Wachstumsphase ist - Plagron verteilt da sehr wenig Phosphat, Bio-Bizz knallt so richtig das Kalium drauf



   
KloMeister123 gefällt das.
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Eigenbedarf
(@eigenbedarf)
Knospenmeister
Beigetreten: vor 2 Jahren
Beiträge: 426
Themenstarter  

Veröffentlicht von: @Anonym

Die Combi von Compo (Grow und Blüte) war letztes Jahr bei mir ausreichend. (Bio)

Daher habe ich mich bei der Erde auch für Compo Light entschieden. Eine Enttäuschung: div. Holzteile und schlimmer, geschredderte Teile eines Blumentopfes sowie Pflanzen, die keimten. Für mich nicht wieder.

Ich habe mir zum Umtopfen gestern Compo Sana Qualitäts-Blumenerde geholt, 50 l für €14. Quasi der Rolls-Royce unter den Erden. Mit der Konsistenz war ich zufrieden, trotzdem waren natürlich immer wieder einge Äste und Holzteile drin. Bei dem Preis!

Die hat jetzt übrigens eine veränderte "Exclusive Rezeptur" - ein lustiger claim bei Gartenerde.

Das Problem mit "geschredderten Abfällen" in der Erde habe ich primär bei der torffreien, sogenannten "Bioerde". Ich hole mir torfhaltige Erde und verwende die dafür wieder.

 



   
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KloMeister123
(@klomeister123)
Knospenmeister
Beigetreten: vor 1 Jahr
Beiträge: 495
 

Ich habe mir zum Umtopfen gestern Compo Sana Qualitäts-Blumenerde geholt, 50 l für €14

Die verwende ich ja auch und die enthält von sich aus schon einiges an Dünger.

Also da bitte vorsichtig sein, mit zusätzlichem Dünger. Für 6 Wochen kommt man da gut hin ohne zusätzlichen Dünger.

Wenn du da jetzt nach Düngeschema mineralischen Dünger dazu haust, hast du definitiv Nährstoffüberschuss und Verbrennungen.



   
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Eigenbedarf
(@eigenbedarf)
Knospenmeister
Beigetreten: vor 2 Jahren
Beiträge: 426
Themenstarter  

@klomeister123 Danke für den Hinweis. Die Töpfe mit der frischen Erde werden auf absehbare Zeit überhaupt nicht gedüngt. Laut CompoSana übrigens 12 Wochen lang nicht. 😉 Ich habe aber auch Töpfe mit alter Erde, und da kommt der Dünger drauf.

Tatsächlich habe ich mir markiert, welche Töpfe pures Wasser bekommen, und welche mit Düngerlösung gegossen werden.

Im Grunde finde ich aber die alte Erde einfacher: Da dünge ich von Anfang an, bei der neuen CompoSana muss ich warten und beobachten, ob sich Mängel einstellen und dann schnell handeln. Hm, möglicherweise dünge ich nach 6 Wochen mit Biodünger dazu, das wäre dann so ein gleitender Übergang und ich komme nicht so schnell in die Überstickstoffdüngung.



   
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KloMeister123
(@klomeister123)
Knospenmeister
Beigetreten: vor 1 Jahr
Beiträge: 495
 

Mineralisch:
Mineralische Dünger wirken stärker und schneller, können aber zur Versalzung der Erde führen. Da muss man richtig dosieren, so dass der EC-Wert (Leitfähigkeit durch die Salze im Wasser) stimmt. Hier macht ein EC-Messgerät Sinn. Zum einen für die Dosierung und zum Anderen auch um mal seinen Drain zu prüfen (das Wasser was im Untertopf landet). Wenn die Erde zu versalzen ist, muss man auch ggf. spülen, sonst bekommt man Nährstoffprobleme.

Mineralisch düngen viele indoor Grower, die eher kleinere Pötte nutzen und versuchen große Pflanzen zu ziehen. Durch die mineralische Düngung bekommt man dann auch größere Pflanzen in einem kleineren Pott noch gut versorgt. Außerdem sind mineralische Dünger relativ geruchsneutral. Das mineralische Düngen geht aber nicht ewig gut. Salze reichern sich an und die Mikroorganismen in der Erde sterben ab. Für einen Grow geht das gut, aber beim nächsten Grow sollte man die Erde wechseln.

 

Organisch:
Beim organischen Düngen werden die Nährstoffe erst durch Mikroorganismen freigesetzt. Organische Dünger brauchen länger bis sie für die Pflanze verfügbar sind, wirken dann aber auch softer und man kann weniger schnell etwas falsch machen. Außerdem lagern sich bei organischem Dünger weniger Salze an und es ist freundlich für Mikroorganismen und anderes Leben in der Erde. Ökologisch gesehen ist das organische Düngen viel besser für die Umwelt und die Lebewesen. Gerade im Garten, wo die Pflanzen direkt im Erdreich wachsen, möchte man die Qualität der Erde erhalten und sich nicht den Boden zerstören. Außerdem gelangen so auch weniger Salze in das Grundwasser und damit ggf. im Trinkwasser. Organische Dünger riechen allerdings oft stark, weil sie aus biologischen Abfällen (Pflanzen, Tierprodukte, Kot) hergestellt werden.

Wenn man in einem Topf mit "normaler" Erde growt, kann man sich für eine der beiden Varianten entscheiden. Beides zu kombinieren (insbesondere zu Beginn) ist nicht so sinnvoll, weil wie gesagt die Mikroorganismen durch die mineralische Düngung absterben und dann bringt der enthaltene organische Dünger kaum noch etwas. Gegen Ende des Grows (mittlere Blütephase), kann man aber auch mineralischen Dünger geben, wenn man das möchte, dann spielt es keine große Rolle mehr.

Falls man gute Erde mit Kompost, Humus etc. nutzt, dann sollte man auch beim organischen Düngen verbleiben, weil sonst tötet man sich alles gute in der Erde ab und macht die organischen Nährstoffe unbrauchbar. Gute biologische Erde (Living Soil) ohne mineralischem Dünger, lässt sich auch im nächsten Grow wieder nutzen.

 

Fazit:
Falls man lieber auf einen natürlichen und umweltbewussten Grow wert legt oder Outdoor direkt im Garten einpflanzt, dann empfehle ich dringend den organischen Dünger.
Für Indoorgrower mit kleinen Blumentöpfen und großen Pflanzen, empfehle ich den mineralischen Dünger. Wenn man Indoor größere Blumentöpfe >20 Liter nutzt, kann man aber auch organischen Dünger nehmen, sofern man mit den entsprechenden Gerüchen klar kommt.

 

Speziell auf Autoflower bezogen, kommt man auch mit organischem Dünger gut hin, weil man keine riesigen Pflanzen bekommt, die extrem schnell die Nährstoffe aus der Erde ziehen.

Wenn man im Blumentopf growt und bisher organisch gedüngt hat, aber zur mittleren Blütephase merkt, dass man die Nährstoffe darüber nicht ausreichend zugeführt bekommt, kann man trotzdem auch noch mal mineralisch Düngen. In den Letzten 3 Wochen vor der Ernte spielt das dann auch keine Rolle mehr, dass man sich die Mikroorganismen tötet. Zumindest sofern man die Erde nicht wieder benutzen will.

 

Was nun besser oder schlechter ist, kommt also auf den Grow, den Gegebenheiten und das Umweltbewusstsein an.



   
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Eigenbedarf
(@eigenbedarf)
Knospenmeister
Beigetreten: vor 2 Jahren
Beiträge: 426
Themenstarter  

Ah ja, endlich verstehe ich, Du ziehst im Anbauzelt mit LED-Beleuchtung vor und stellst sie raus sobald die Sonne ohne Unterlass scheint, richtig?



   
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