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Early Pearl Regular Indoor

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KloMeister123
(@klomeister123)
Knospenmeister
Beigetreten: vor 11 Monaten
Beiträge: 419
 

Ich würde sagen, dass passt (im Bezug auf was bei dir machbar ist). Die Wachstumsgeschwindigkeit ist nicht optimal, aber es lässt sich begründen warum.

  1. Die Temperatur ist mit 16,8°C nicht im Idealbereich, dass verringert den Stoffwechsel und kostet etwa 30% Wachstumsgeschwindigkeit. Die Heizmatten können das sicherlich etwas kompensieren, aber auch nur im unteren Wurzelbereich.
  2. Das Thema Luftfeuchtigkeit ist im Winter immer besonders schwierig, da die Luftfeuchte durch die Kälte draußen sehr gering ist und Heizungen die relative Luftfeuchtigkeit in der Wohnung nochmal senken. Mit deiner Luftfeuchtigkeit von 55% bist du nicht im Idealbereich, diesen würde ich eher bei ~65-70% sehen, aber du weichst auch nicht extrem stark ab. Das geht in Ordnung.
  3. Das Thema mit dem Licht ist auch weiterhin eher ein Experiment. Ganz sicher bin ich mir da nicht, ob das jetzt schon ideal ist oder nicht. Da muss man evtl. weiterhin vorsichtig experimentieren. Lichtstress möchte man ja auch nicht erzeugen.

 

Den Gegebenheiten entsprechend, muss man also realistisch sein, dass dieser Grow nicht mit einem Idealsetup vergleichbar ist. Temperatur und Feuchte sind zu niedrig, bei dem Licht wird noch geforscht.

 

Die Pflanzen sehen soweit in Ordnung aus. Die neue Pflanze sieht abgesehen vom Geilwuchs, der durch zu wenig Licht entstanden ist, gesund aus. Die andere sieht auch nicht schlecht aus, allerdings sollten wir die hängenden Blätter weiterhin beobachten und das die Blätter nicht aufhellen.

Ich denke, dass wird. Der Frühling würde dir sicher entgegen kommen wenn die Temperaturen steigen, aber bis dahin dauert es leider noch.

Die Pflanzen wachsen (wenn auch nicht sehr schnell) und Mängel sind nicht erkennbar. Es dauert nur länger aber es geht stetig voran. Ohne Zeitdruck sollte dies ja kein Problem darstellen.


Dieser Beitrag wurde geändert vor 1 Monat 2 mal von KloMeister123

   
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Arakyr
(@arakyr)
Harzsammler
Beigetreten: vor 9 Monaten
Beiträge: 334
Themenstarter  

Ich habe gerade das Zelt aufgemacht und es waren 70% RLF und 18°C. 

Die Heizung habe ich auf eine Zieltemperatur von 20°C erhöht. DIe Heizmatte ist ebenfalls auf 20°C gestellt.

 



   
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Arakyr
(@arakyr)
Harzsammler
Beigetreten: vor 9 Monaten
Beiträge: 334
Themenstarter  

Da seit einigen Tagen die Blätter hängen und die Blätter langsam ausbleichen habe ich mal etwas Messtechnik gekauft

https://www.gbk-shop.de/royal-gardineer-3in1-messgeraet?ref=shopping&gad_source=1&gad_campaignid=17335646775&gclid=CjwKCAiAj8LLBhAkEiwAJjbY713gMZq61zwXGpWZo92OS3uC6tc3WzKGA6IMk_9tM69kqQF7DfrcexoCBYoQAvD_BwE

Dieses Messgerät ist neu eingezogen. Eigentlich war ich nur auf der Suche nach einem mechanischen Feuchtigkeitsindikator, aber da sowas mit zusätzlichen Funktionen nicht viel teurer war wollte ich es testen.

Das erste Foto zeigt, den aktuellen Zustand der älteren Early Pearl

Die Feuchtigkeitsmessung zeigt schon an, dass die Erde wahrscheinlich zu feucht ist.

Interessanterweise ist der PH zwischen 8 (grüner Balken) und 7 (linker roter Balken). Die Skala ist mir bei dem Foto leider nicht gelungen, aber es ist die unterste Skala.

Abschliessend noch die jüngere Early Pearl

 

Was haltet ihr von solchen Indikatormessgeräten? Ich habe von der Technik dahinter leider noch keine Ahnung.

 

 



   
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KloMeister123
(@klomeister123)
Knospenmeister
Beigetreten: vor 11 Monaten
Beiträge: 419
 

Dein Grow deckt wirklich bald alles ab was an Problemen möglich ist.

Nach dem Umtopfen haben sie sich anfangs echt gut gemacht, da war ich sehr optimistisch. Leider jetzt wieder Probleme und das sieht echt nicht so gut aus.

 

Auszuschließen als Ursache ist meiner Meinung nach:

  • Deutlich zu wenig Licht - Bei zu wenig Licht vergilbt eine Pflanze nicht so stark. Sie weißt nur Geilwuchs auf.
  • Zu viel Licht - Es würde nur oben Verfärbungen geben.
  • Nährstoffe im Substrat zu gering ❌ - Ich kenne die Erde, ich habe damit erheblich größere Pflanzen problemlos ohne Mängel hochgezogen.

 

Leichter Einfluss aber nicht die Hauptursache:

  • Zu geringe Temperatur (neutral) - Die Temperatur war zu gering, dass verlangsamt aber bei geringer Abweichung nur das Wachstum.
  • Luftfeuchtigkeit zu gering (neutral) - Die zuvor teilweise zu geringe Luftfeuchtigkeit von 55% liegt noch in einem akzeptablen Bereich. Sie war zwar nicht perfekt aber es ist trotzdem nicht die Hauptursache.

 

Höchstwahrscheinliche Ursachen:

  • Staunässe und einsetzende Wurzelfäule ✅ - Symptome der Pflanze passen, der Feuchtigkeitsmesser bestätigt es auch. Bei der bei dir in der Vergangenheit vorhandenen geringen Raumtemperatur, ist Verdunstung fast nicht gegeben. Wasser hält sich lange im Topf. Dein Gießmuster kenne ich allerdings nicht.
  • Dein Gießwasser hat einen sehr alkalischen pH-Wert ✅ - Möglicherweise ist dein Gießwasser vom pH-Wert weit weg von dem, was die Pflanzen eigentlich benötigen (~6 - 7 wäre ideal). Hat dein Gießwasser Beispielsweise einen pH-Wert von 8 oder mehr, dann kann das Medium langfristig basisch werden. Eigentlich passiert das sehr langsam bei frischer Erde, aber wenn das Gießwasser wirklich erheblich alkalisch ist, dann würde es möglicherweise schnell gehen.

 

Da die Pflanzen nach dem Umtopfen erhebliche Besserungen zeigten und dann schleichend wieder Probleme auftraten, bestätigt das die beiden höchstwahrscheinlichen Ursachen.

 

Ich würde jetzt wie folgt vorgehen:

  1. Die Pflanzen erstmal gar nicht gießen und danach deutlich weniger. Du hast ja jetzt einen Feuchtigkeitsmesser, der dir etwas dabei hilft.
  2. Einfach mal das Leitungswasser messen mit deinem Gerät. Vielleicht funktioniert das auch. Wäre interessant welchen pH-Wert es dort anzeigt. Bei der Erkenntnis, dass es zu alkalisch ist, beim nächsten Gießvorgang (der leider noch warten muss), dass Wasser im pH-Wert nach unten regulieren.

 

Bei Staunässe hast du ein ziemliches Problem, weil bis das Wasser dort hinausverdunstet ist, könnte es ewig dauern. Bis dahin wird es sehr kritisch.
Ist der PH-Wert viel zu alkalisch, kannst du es mit z.B. Phosphorsäure regulieren, aber leider auch nur mit einem Gießvorgang und bei Staunässe ist das natürlich auch schwer. Mineralwasser (mit Kohlensäure) würde den pH-Wert auch herunterbringen, aber das würde ebenfalls dauern.

Es wird schwierig. Ich hoffe das Problem ist noch in den Griff zu bekommen.

Hast du eigentlich immer mit deinem Leitungwasser gegossen oder bist du auf Alternativen umgestiegen? Am Anfang hattest du ja bereits mal erwähnt, dass es einen pH-Wert laut Trinkwasseranalyse von 7,93 aufweist.

 

 

Wie gut das Gerät funktioniert, weiß ich aus eigener Erfahrung nicht. Bei Amazon hat es immerhin eine Bewertung von 3,9 und wird als brauchbar definiert.

Jemand schrieb:

Das Gerät misst PH Werte 1-10 Scala bis auf 0,2 genau. Dies haben wir zuerst an verschiedenen Säurekonzentrationen in Wasser getestet. Dann an der frischen Blumenerde (Herstellerangabe PH 5,8) - das Gerät zeigte ein PH von 5,6.
Feuchtigkeitstest wurde auf drei unterschiedlich feuchten erden durchgeführt: trocken, vor einem Tag gegossen, frisch gegossen. Das Gerät zeigte eindeutig für jede Probe: trocken (rot), grüner Bereich und nass (blau).

Einige hatten allerdings auch Montagsgeräte, die nicht wirklich auf Änderungen reagiert haben. Hoffentlich hast du ein funktionierendes.


Dieser Beitrag wurde geändert vor 4 Wochen 20 mal von KloMeister123

   
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Arakyr
(@arakyr)
Harzsammler
Beigetreten: vor 9 Monaten
Beiträge: 334
Themenstarter  

Deine Vermutungen werden in die richtige Richtung gehen.

Ich habe bisher 2 mal gewässert seit Auftreten der Trauermücken.

Ich war überzeugt, dass die obere Erdschicht trocken war und habe gegossen, bis unten ein wenig Feuchtigkeit austrat. 

Der Fehler wird wohl darin liegen, dass nur die oberste Erdschicht trocken war. 

 

Von den Messgeräten habe ich 2, kann also etwas herumtesten. 



   
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KloMeister123
(@klomeister123)
Knospenmeister
Beigetreten: vor 11 Monaten
Beiträge: 419
 

Ich war überzeugt, dass die obere Erdschicht trocken war und habe gegossen, bis unten ein wenig Feuchtigkeit austrat.

Was oft gut funktioniert: Einfach den Topf anheben und mit dem Gefühl prüfen. Trockene Erde wiegt nur ungefähr 1/4 von gesättigter Erde. Das merkt man sehr deutlich, wenn man dafür ein Gefühl entwickelt hat.

Bei Cannabis gilt gerade beim Wasser: Weniger ist mehr. Cannabis kommt ursprünglich aus eher warmen Regionen mit vergleichsweise wenig Regen und kommt mit weniger Wasser oft besser zurecht als viele andere Pflanzen.

Überwässerung und Staunässe sind leider häufige Probleme. Man denkt, Wasser ist gut – die Pflanzen brauchen ja immer ordentlich Wasser. Aber die Wurzeln brauchen auch dringend Trockenphasen, um atmen zu können. Bei frischen Keimlingen ist es noch kritischer: Bis zur Sättigung (mit Drain) zu gießen kann bei niedrigen Temperaturen schnell problematisch werden. Die Verdunstung ist bei 17°C gering, und die Abgabe von Wasser über die Pflanze ist bei Keimlingen praktisch noch nicht gegeben.

Stehen die Wurzeln dann 7–8 Tage zu feucht, wird es problematisch.

 

Die Gießmenge muss deshalb an Umgebungstemperatur, Pflanzengröße und Topfvolumen angepasst werden, damit es einen gleichmäßigen Rhythmus mit definierten Nass- und Trockenphasen gibt:

  • Bei einer großen Pflanze in einem kleinen Topf und hoher Temperatur (z.B. 28°C) kann man alle 4 Tage mit Drain gießen. Unter diesen Bedingungen nimmt die Feuchtigkeit schon nach 2 Tagen deutlich ab und nach 4 Tagen ist die Erde praktisch trocken. Es gibt klare Nass- und Trockenphasen, und die Pflanze kann gut atmen.
  • Ist die Temperatur hingegen niedrig, z.B. nur 17°C, und die Pflanze noch sehr klein, dann bedeutet Gießen mit Drain oft, dass die Pflanze 5–6 Tage viel zu nass steht. Erst nach etwa 8–10 Tagen ist die Erde wieder einigermaßen trocken. Das ist eine viel zu lange Nassphase. In dem Fall sollte man deutlich weniger gießen, also nicht mit Drain. So verkürzt man die Nassphase auf etwa 2 Tage und die Pflanze hat zwischendurch die Möglichkeit zu atmen.

 

Zusammenfassend: Die Pflanze braucht einen definierten Intervall zwischen Nass- und Trockenphasen. Die Nassphase sollte nicht länger als 2 Tage andauern, weil die Wurzeln dann nicht atmen können → Staunässe.

Bei niedriger Temperatur, Keimlingen und ggf. großen Töpfen muss die Gießmenge also deutlich reduziert werden. Gießen bis zur Sättigung mit Drain ist dann oft fatal, weil die Nassphase zu lang wird und die Verdunstung deutlich länger als 2 Tage benötigt.

 


Dieser Beitrag wurde geändert vor 3 Wochen 2 mal von KloMeister123

   
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Eigenbedarf
(@eigenbedarf)
Harzsammler
Beigetreten: vor 2 Jahren
Beiträge: 352
 

Soviel ich weiß spricht man in diesem Zusammenhang nicht von Geilheit sondern von Vergeilung.

https://de.wikipedia.org/wiki/Vergeilung



   
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KloMeister123
(@klomeister123)
Knospenmeister
Beigetreten: vor 11 Monaten
Beiträge: 419
 

Das Wort "Geilheit" ist bisher nicht gefallen, sondern "Geilwuchs".

Das ist gängig:
https://zimmerpflanzen-faq.de/geilwuchs/



   
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