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Early Pearl Regular Indoor

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Arakyr
(@arakyr)
Harzsammler
Beigetreten: vor 8 Monaten
Beiträge: 328
Themenstarter  

Moin zusammen,

Aus meinen Erfahrungen im Outdooranbau diesen Jahres entsprang die Idee, Cannabis im Zelt zu kultivieren.

Die Kontrolle der Umgebungsbedingungen wie Licht, Temperatur und Luftfeuchtigkeit versprechen eine verlässlichere und schnellere Ernte als Outdoor. Dies gilt zumindest für feminisiertes oder reguläres Saatgut, aus dem photoperiodische Pflanzen hervorgehen.

Der Vorteil von photoperiodischen Pflanzen besteht darin, dass von ihnen Stecklinge genommen werden können und damit die Genetik der Pflanze über einen Blütezyklus hinaus erhalten bleiben kann. Für die Schöpfung neuer Sorten ist es vorteilhaft, die Genetik zu kennen, mit der man arbeitet und genau dort liegt mein Ziel. Für den Anfang würde ich gerne Saatgut produzieren, weshalb ich entschied, Cannabis im Zelt anzubauen.

Am 02.12. nahm ich mir ein gutes Stück Kokossubstrat, quellte es mit lauwarmem Wasser auf und legte zwei Samen der Early Pearl regular von Sensi Seeds ein.

Um die Keimtemperatur von 20°C halten zu können benutzte ich eine Heizmatte, die ich eh schon zur Voranzucht für den Garten zu Hause hatte. Genutzt werden alte rechteckige Töpfe, wahrscheinlich aus einer Baumschule. Darunter liegen Tonuntersetzer, die die Wärme der Heizmatte speichern und weitergeben sollen.

Oben drüber gibt es ein BW Plüsch Unterhemd, damit die Samen gut gewärmt sind. 

Damit die Feuchtigkeit konstand blieb, habe ich auf die Töpfe Frischhaltefolie mit einem Gummi straff gespannt. Zu guter Letzt kam das Thermometer der Heizmatte noch durch die Folie gestochen in die Erde.

 

Beim heutigen Lüften der Töpfe (was im übrigen jeden Tag passiert ist) durfte ich erfreut feststellen, dass beide Samen gekeimt sind und sich Pflänzchen nach oben strecken.

Klein, aber homgen

So sieht das Setup jetzt insgesamt aus

Ein günstiges 80x80x180 cm Zelt gibt es bereits für 40€. Der Nachteil an meinem ist, dass das obere Gestänge nicht ganz passgenau ist. Wenn erst Gewicht in Form von Aktivkohlefilter und Lampe dranhängen, sollte es sich aber ziehen.

Die Lampe ist erstmal so nah wie möglich dran, es sind lediglich 7,2 ! Watt. Normalerweise würde man in einem Zelt meiner Größe Leuchten ab 150 Watt empfehlen, sowas habe ich auch noch, soll aber erstmal nicht zum Einsatz kommen, da diese Babys noch lange Zeit haben.

 

 

Wenn ihr Tipps habt, gerne her damit, Zelte sind mir auch noch ganz neu.



   
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Arakyr
(@arakyr)
Harzsammler
Beigetreten: vor 8 Monaten
Beiträge: 328
Themenstarter  



   
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(@Anonym)
Beigetreten: vor 1 Sekunde
Beiträge: 0
 

@arakyr 

Bei meiner "Wohnzimmer" Anzucht hatte ich mit 70 Watt begonnen und schnell wegen Geilwuchs auf 140 Watt erhöht.

Mit den Refexionen in einem Zelt kann weniger reichen aber Du solltest sofort bei Geilheit reagieren.



   
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KloMeister123
(@klomeister123)
Knospenmeister
Beigetreten: vor 10 Monaten
Beiträge: 414
 

Vorsicht mit der Lampe ist erstmal gut, da man noch nicht weiß wie der Wuchs mit einer neuen Lampe ist. Direkt nach der Keimung ist es auch sinnvoll erstmal einen größeren Abstand zu wählen, da man die noch kaum vorhandene Biomasse nicht direkt verbrennen will.

Beobachte den Wuchs. Ich gehe allerdings davon aus, dass beiden Keimlinge eher wenig Blattmaße bilden werden und Geilwuchs auftreten wird.

Erfahrungsgemäß, kannst du bei 7,2 Watt auf 2 Pflanzen verteilt mit der Lampe schon ziemlich nah an die Pflanzen dran gehen. Ich denke ein deutlich geringerer Abstand von nur 10-15 cm wäre demnächst angebracht.

3-4 Tage nach der Keimung sind die Pflanzen auch schon an Licht gewöhnt. Gerade LED Licht ist nicht so "gefährlich", weil weder Infrarot als auch sehr kurzwelliges UV Licht im Spektrum vorhanden ist. Mit 7,2 Watt LED Leistung ist eine zu große Lichtmenge nahezu ausgeschlossen, zumindest so lange noch ein kleiner Abstand vorhanden ist und die LED nicht direkt in Kontakt mit der Pflanze ist.


Dieser Beitrag wurde geändert vor 1 Monat 2 mal von KloMeister123

   
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(@Anonym)
Beigetreten: vor 1 Sekunde
Beiträge: 0
 

Veröffentlicht von: @klomeister123

Beobachte den Wuchs. Ich gehe allerdings davon aus, dass beiden Keimlinge eher wenig Blattmaße bilden werden und Geilwuchs auftreten wird.

Ich stimme zu

 



   
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Arakyr
(@arakyr)
Harzsammler
Beigetreten: vor 8 Monaten
Beiträge: 328
Themenstarter  

Ich gebe euch Recht, dass die Lampe deutlich zu schwach ist. Um Geilwuchs zu verhindern habe ich sie deshalb nochmal weiter runter gehängt, auf einen Abstand von 10cm zu den Blättern.

Die Gefahr durch Überhitzung sehe ich bei so einer kleinen Birne in einem so großen Zelt erstmal nicht, aber wir werden sehen. Das Ganze ist auch eher als Ausprobieren gedacht, denn als ernsthafter Versuch, effektiv anzubauen.

Noch kann ich 10cm einhalten, sobald die Pflanzen aber größer werden, werden untere Triebe zwangsläufig mit zu wenig Licht versorgt.

Das Zelt und die Reflektion der Außenwände helfen mir hier leider auch nicht weiter. Bei einem Zelt mit 80 x 80 cm Grundfläche habe ich einen Abstand von 40cm zum Rand. Mit einem kleineren Zelt könnte man also die Reflektion deutlich besser ausnutzen. Aber auch das würde erst Sinn machen, wenn die Lampe mehr Licht abgibt.

 

 



   
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KloMeister123
(@klomeister123)
Knospenmeister
Beigetreten: vor 10 Monaten
Beiträge: 414
 

Du könntest wenn die Pflanzen größer sind (Woche 1 - 3), noch Papier / Pappe als Reflektoren um die Blumentöpfe herum bauen, dass bringt auch nochmal viel. Theoretisch könntest du auch um den Kelch der Lampe Papier machen und ihn damit verlängern und das dann bis über die Pflanzen machen.

So in der Richtung vielleicht:

So hatte ich es bei mir improvisiert (wenn es dunkel war, ansonsten habe ich das zusätzliche Tageslicht mitgenutzt), dass bringt sicherlich nochmal 30-50% mehr Licht.

Aber aller spätestens in Woche 3 brauchst du wohl eine Lampe mit mehr Leistung.


Dieser Beitrag wurde geändert vor 1 Monat 3 mal von KloMeister123

   
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Arakyr
(@arakyr)
Harzsammler
Beigetreten: vor 8 Monaten
Beiträge: 328
Themenstarter  

Die Entwicklung könnte ein wenig besser verlaufen

Eine Pflanze ist umgeknickt und wird wahrscheinlich sterben, die andere sieht aus, als würde sie verbrennen.

Ich würde den Abstand von der Lampe zum Blattwerk wieder erhöhen. Ich denke, 30 cm könnten passen. 

Bei Geilwuchs kann ich ja immer noch justieren.

So sieht man mal, dass es durchaus Sinn macht, Probeläufe mitzunehmen. 



   
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