High alle zusammen,
Als Jahrzehntelanger Raucherin habe ich schon so einiges erlebt und Erfahrungen sammeln dürfen. Da ich in zwei Ländern lebe, habe ich die Legalisierung in Thailand von vorne bis hinten miterlebt. Und bin nun nach einigen Jahren zu einem Fazit gekommen.
Es gibt in TH zwei verschiedene Arten von Cannabis Shops: Die einen, die mit Leib und Seele dabei sind, sie grown meistens selber oder lassen Freunde auf dem Land grown, bieten eine 1A Beratung, sind super freundlich und verkaufen zu fairen Preisen bzw. haben meist alle Preisklassen anzubieten.
Und dann gibt es da noch die anderen Shops, die genau gegenteilig sind: sie grown nicht selber, beziehen von großen Firmen und wollen einfach nur verkaufen. Diese Shops sind meistens leer, deshalb stellen die Betreiber meist auch hübsche Mädchen als Verkäuferinnen ein, leider haben die meist keine Ahnung von Weed, dementsprechend ist die Beratung einfach sch***. Dazu sind die Preise auch noch Wucher (ein Joint 15€).
Ich sehe ähnliches in Deutschland sich entwickeln: Es gibt die einen Social Club Gründer die super "green" sind, da sie selber naturverbundene Hobby Gärtner sind und das mit einem grünen Herz auf die Beine stellen wollen. Dann gibt es die anderen Club Gründer, die eigentlich Dealer sind/waren und teilweise jetzt schon auf Social Media sich selber als die Besten bewerben, sich somit gleich zur Konkurrenz anderer Clubs machen wollen. Obwohl dieser Prozess noch Ewigkeiten dauern kann, bis man mal was verkaufen könnte, können viele Jahre vergehen. Anstatt sich mit der Natur und dem grown selber nun zu befassen geht es nur um 'wir sind die besten'- was völlig aus dem NICHTS gegriffen ist. Selber keine Ahnung vom grown haben aber einen Social Club gründen wollen, - hä? Ich verstehe den Bezug nicht.
Ich finde hier geht es nicht um Konkurrenz, wir sind alle eins. Das ist schon mal ein Punkt den dieser Dealer Clubs nicht mit mir gemeinsam haben. Zumal herrscht da teilweise auch so eine "toxische Männlichkeit", dass dem Kunden dann was angedreht wird was er eigentlich gar nicht will, aber von deren Seite aus das Beste ist. Woher wollen die das bitte wissen? Das ist schon mal die ganz falsche Einstellung wenn man mal irgendwann Gras legal in den Social Clubs verkaufen möchte.
Mich werdet ihr in so Dealer Clubs wahrscheinlich nicht sehen. Die haben im Grunde keine Ahnung vom grown und sind nur egoistisch auf ihr eigenes Cash aus. Dafür wurde das Gesetz aber nicht verabschiedet (bis dato). Weil wenn es nur um den Verkauf geht, geht meistens auch das Social sein verloren- das habe ich in Thailand genauso erlebt. Aber Weed ist eine soziale Droge, keine wo man in der Ecke sitzt und vor sich hin vegetiert, wie bei anderen Drogen. Wir leben in einer sehr einsamen Zeit, diese Social Clubs haben auch einen gemeinschaftlichen Nutzen zu verantworten.
Was haltet ihr von "Dealer Clubs"? Wo seht ihr euch mehr?
Bin gespannt auf die Diskussion 🙂
Dieses Thema wurde geändert vor 1 Jahr von
Anonym