Also von "Experten" aus diversen YouTube Videos habe ich erfahren, dass es rein kostentechnisch keinen Sinn macht mit CO2 zu arbeiten, solange man noch nicht das maximal mögliche Wachstum durch die Lichtmenge (mit normaler CO2 Konzentration in der Luft) erreicht hat.
Durch CO2 steigt die Lichtsättigungsgrenze und die Pflanzen verbrennen auch nicht so leicht.
Wenn man bei der Lichtsättigungsgrenze von ~1000 µmol/m² für Cannabispflanzen angekommen ist, dann kann man mit der Zugabe von CO2 den Stoffwechsel verbessern (schnellere Zuckerproduktion in der Pflanze, Wasseraufnahme, Nährstoffaufnahme). Die Lichtsättigungsgrenze verschiebt sich mit der Zugabe von CO2 auf etwa 1.500 µmol/m².
CO2 lohnt sich nur, wenn du bereits an der Grenze des maximal möglichen Lichts arbeitest und trotzdem mehr Wachstum erzielen willst. Aber auch das ist für Privatanwender unwirtschaftlich und lohnt sich in der Regel nur in Fabrikanlagen mit einem geschlossenen System (selbst dort nur bedingt aufgrund der hohen Kosten).
Professionell wird natürlich mit richtigen CO2 Tanks gearbeitet, da werden schon große Mengen benötigt.
Die Nutzung eines CO2 Beutels ist vermutlich ähnlich stark wirksam wie der Wirkstoff in homöopathischen Mitteln.
Privat sollte man am besten zunächst in eine gute Lampe investieren, die ~500W (echte) LED Leistung bringt. Dann kann man noch mit Klimaanlage / Heizung, Luftbefeuchter arbeiten. Außerdem am Feinschliff der Düngung arbeiten. Dann kann man auch noch auf Hydroponik (Deep Water Culture) umstellen. Wenn man dann meint, ich muss noch 10-20% mehr rausholen, dann kommt die Zugabe von CO2 (die aber extrem unwirtschaftlich ist).
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KloMeister123