Das Weitere hat @weedpete sehr verständlich erklärt:
Meine Tips für die Zukunft:
1) Anzuchterde mit Perliten verwenden, kann auch leicht vorgedüngt sein (z.B. Lightmix von Biobizz). Weil Du außerdem den Platz hast: Lass direkt in Endtöpfen (19-25l) keimen. Das spart Stress durch Umtopfen.
2) Am Anfang nur sehr wenig gießen (2-3 Tage). Der Keimling ist noch winzig, er braucht dementsprechend nur sehr wenig Wasser (50-100ml).
3) Du kannst bedenkenlos gleich Deine 150W Lampe einsetzen: 50-60cm Abstand, die ersten Tage einen Diffusor zwischen Lampe/Keimlingen (siehe Fotos, diese milchige Plastiktüte da im Hintergrund), beobachten. Cannabis ist halt auch Unkraut, das mag viel Licht. Die im Foto unten nicht zu sehende Lampe (100W) hängt auf ~45-50cm Höhe, 15l Töpfe.
Ich denke wenn Du diese drei Faktoren in den Griff bekommst, dann wirst Du in Zukunft keine Probleme mehr mit der Anzucht haben.
Und: Ja, Hydroponik kann Vorteile ggÜ. Erde haben, aber dann musst man exakte Werte einhalten (PH/EC-Wert), auch in Verbindung mit Kokos-Erde, und diese bei jedem Gießen überprüfen (sog. Runoff-Check). Normale Erde puffert Unterschiede einfacher weg, vor allem in großen Töpfen (25l). Das ist zumindest meine Erfahrung: Das Leitungswasser hier macht (bislang) keine Probleme, trotz hohem Härtegrad und relativ viel Dünger (Outdoor).
Es gibt auch hier noch diverse Modifikationen aber soweit ich es mit meinen Aufzuchten vergleichen kann, mache ich es sehr ähnlich aber individuell an meine Bedürfnisse angepasst.