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Qualität meines angebauten Cannabis

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(@Anonym)
Beigetreten: vor 1 Sekunde
Beiträge: 0
Themenstarter  

Mir sind per Gesetz die Hände gebunden, ich darf Niemanden fragen ob mein Gras mist - gut - oder toll ist ist weil es AUSSCHLIESSLICH für mich ist.

Mein Problem ist, ich war kein Cannabis Konsument vor meiner Schmerzproblematik und habe absolut null Vergleichsmöglichkeiten.

Tipp´s ?

 

Ich kaufe Samen 

und da steht genau, wie groß, wieviel THC, welche Genetik und welche Wirkung, toll. 🤣 🤣 🤣 🤣 

 

Und dann gehen die Samen in die Erde, werden bis zu 1,8 m hoch (versprochen war 90 - 120 cm) und entpuppen sich als etwas Anderes als bestellt.

Der Lieferant gibt mir 8 extra Samen als Entschuldigung bei erneuter Bestellung. Aber ich brauche im Jahr 5 Samen von denen ich die besten 3 aufziehe und ich will die Samen von der Pflanze, die ich gekauft habe.

So:

Alles falsch gelaufen, die Samen entsprachen nicht der Bestellung und wie finde ich jetzt raus, wie die Qualität, der Wirkstoff ist?

NaJa 100% Keimrate bei mir nur leider nicht das Bestellte. Und welcher Wirkstoff?

 

Ich sag es mal so:

Wenn ich etwas bestelle wo es mir nicht möglich ist es nach zu prüfen wie:

Das Boot ist unsinkbar

Im Hafen lagen zwei Boote: Unsinkbar 1 und Unsinkbar 2.

Das Zweite war nach dem Sinken von ""1 gekauft worden.

 

Back to topic:

Eher keine Möglichkeiten?



   
Arakyr gefällt das.
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Arakyr
(@arakyr)
Harzsammler
Beigetreten: vor 9 Monaten
Beiträge: 334
 

Letztes Wochenende habe ich gemeinsam mit jemandem mediziniert. Es stellte sich leider heraus, dass wir während mehrerer Verdampfervorgänge die Kapseln des Gerätes vertauscht haben und ich somit seine Medizin probiert habe und er meine. 

Das Ganze tut mir furchtbar Leid und ich werde es nie wieder tun. Ich bin nur manchmal etwas verwirrt



   
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KloMeister123
(@klomeister123)
Knospenmeister
Beigetreten: vor 11 Monaten
Beiträge: 419
 

Mit deinen Samen hattest du einfach etwas Pech. Ich denke, dass so eine Falschlieferung vielleicht in 1/100 Fällen passiert, wenn überhaupt. Bei einem vernünftigen Züchter, sollte das eher weniger passieren. Bei den billigen Samenbanken schätze ich die Chance höher ein, dass man da auch mal falschgelabelte Samen bekommt, weil die ihren Lagerbestand leer räumen. Ist zwar Betrug, aber irgendwo müssen die günstigen Preise ja auch herkommen. "You get what you pay".

Was die Qualität angeht, weiß man eig. nie genau was man beim Homegrow geschaffen hat.

Die THC Angaben der Züchter sind oft übertrieben und nur unter Idealbedingung zu erreichen. Wenn der Hersteller 25% THC angibt, würde ich schätzen, schafft ein "normaler" Homegrower (mit einer 100W Lampe) oder ein Outdoor Grower, vielleicht 13-17% THC mit dieser Sorte.

Es ist viel Marketing was dahinter steckt und da machen sich Maximalangaben unter Idealbedingungen natürlich gut.

Das Apothekencannabis ist oft nah dran an den Angaben, meist aber auch leicht drunter.

 

Am Ende ist es ja auch eigentlich egal ob das Cannabis jetzt 15% oder 20% THC hat. Das reicht allemal um einen ausreichenden Rauscheffekt zu erleben.

Und was das Raucherlebnis anbelangt, kommt es sowieso stark auf das richtige Trocknen und richtige Lagern im Glas an. Das lässt sich schwierig vergleichen.



   
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(@Anonym)
Beigetreten: vor 1 Sekunde
Beiträge: 0
Themenstarter  

Veröffentlicht von: @klomeister123

Bei einem vernünftigen Züchter, sollte das eher weniger passieren. Bei den billigen Samenbanken schätze ich die Chance höher ein

NaJa, herbies-seeds

sind nicht gerade günstig. Da kommen alle meine Samen her.



   
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(@Anonym)
Beigetreten: vor 1 Sekunde
Beiträge: 0
Themenstarter  

Veröffentlicht von: @klomeister123

Die THC Angaben der Züchter sind oft übertrieben und nur unter Idealbedingung zu erreichen. Wenn der Hersteller 25% THC angibt, würde ich schätzen, schafft ein "normaler" Homegrower (mit einer 100W Lampe) oder ein Outdoor Grower, vielleicht 13-17% THC mit dieser Sorte.

Weißt Du das oder ist es nur eine Vermutung? Ich würde gerne mehr darüber lesen weil mir eine Analyse einfach zu teuer ist.

 



   
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(@Anonym)
Beigetreten: vor 1 Sekunde
Beiträge: 0
Themenstarter  

Veröffentlicht von: @klomeister123

dass so eine Falschlieferung vielleicht in 1/100 Fällen passiert

Das ist im übertragenen Sinn schrecklich.

Jeder 100 te Autofahrer würde mit Reifenschaden - oh, Fehler, jeder 25 te - würde einen Reifenschaden haben.

 



   
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KloMeister123
(@klomeister123)
Knospenmeister
Beigetreten: vor 11 Monaten
Beiträge: 419
 

Zu den THC "Idealwerten"

Weißt Du das oder ist es nur eine Vermutung? Ich würde gerne mehr darüber lesen weil mir eine Analyse einfach zu teuer ist.

Ja, man könnte sagen ich weiß das. Zumindest habe ich es zuvor mehrmals gelesen. Die THC Angaben der Züchter basieren auf einem perfekt durchgeführten Indoorgrow.

das bedeutet:

  • Die Growlampe ist sehr stark, so dass die maximal für die Pflanze zulässige Lichtmenge ausgestrahlt wird
  • Temperatur und Luftfeuchtigkeit befinden sich immer im Idealbereich
  • Es gibt keine Schädlinge, alles ist steril
  • Die Nährstoffzuvor ist ideal (möglicherweise auch Hydroponik)
  • Auch der Erntezeitpunkt wird absichtlich so gelegt, dass die THC Konzentration ihren Höhepunkt erreicht hat

Oft werden dann noch mehrere Pflanzen aus mehreren Chargen analysiert und die besten Werte werden für die Angabe genutzt.

Es ist Marketing und solange man eine gültige Laboranalyse vorweisen kann, ist es auch nicht falsch, diese optimal Höchstwerte anzugeben. Alle Züchter arbeiten mit diesen Angaben, man muss es nur wissen. Würden sich manche Züchter nicht daran orientieren, würden sie sich selber im Vergleich "klein machen".

 

Hier habe ich einen Beitrag gefunden, wo Züchterwerte mit Realwerten verglichen worden:

https://cannabisclub-arnstadt.com/2025/07/28/thc-angaben-von-cannabis-breedern-weichen-oft-stark-von-der-realitaet-ab-erfahre-warum-und-welche-faktoren-die-werte-beeinflussen/

 

Wir als Outdoorgrower in Deutschland und auch die Low-Budget Indoorgrower werden an diese Werte bei weitem nicht herankommen. Man kann mit etwa 40-60% weniger THC rechnen, als es der Züchter angegeben hat. Wenn das Wetter bei Outdoor lange schlecht ist oder man eine Frühernte durchführen muss, dann kann man ggf. nochmal deutlich weniger annehmen.

Aber eigentlich kann einem das auch egal sein. Selbst Cannabis mit 5-10% THC ist mehr als ausreichend, um damit eine deutliche Wirkung zu erzielen.

 

Zu den Falschlieferungen:

Man muss bedenken, dass viele Züchter auch sehr improvisiert arbeiten. Das ist nicht unbedingt eine Industrie mit Qualitätsmanagement und allem drum und dran. Das das sind oft kleinere Personengruppen oder gar Einzelpersonen, die leidenschaftlich Cannabiszucht betreiben. Das da mal versehentlich etwas vertauscht wird, ist dort wahrscheinlicher.

Cannabis war früher nahezu vollständig illegal, die besten Züchter mit dem meisten Know-How haben also verdeckt und illegal gearbeitet.

Einige Züchter arbeiten immer noch verdeckt, weil der Anbau in dessen Ländern weiterhin illegal ist. Da kann man sich grob vorstellen, wie es da zugeht, wenn man ggf. damit rechnen muss, dass die Polizei jederzeit eintreffen kann.

Samenbanken wie Dinafem oder Humboldt Seed Organisation wurden sogar damals gefasst. Mittlerweile haben einige Länder zumindest teillegalisiert oder vollständig legalisiert (USA) und es ist etwas humaner geworden.

 

Schlechte Züchtungen:

Gelernt habe ich (seit kurzem) auch noch, dass es wohl gelegentlich dazu kommen kann, dass (schlechte) Züchtungen nicht richtig stabilisiert sind. Dann kann es sein, dass sich die Gene der Autoflower nicht durchsetzen und sie sich wie eine reguläre photoperiodische Sorte verhält. Auch das, kann natürlich eintreten. Muss also auch nicht unbedingt eine Falschlieferung sein, wenn die Auto nicht nach der zu erwartenden Zeit blüht.


Dieser Beitrag wurde geändert vor 3 Monaten von KloMeister123

   
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