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578 viewsGesundheitsfragen
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Hallo,

ich leide seit vielen, vielen Jahren unter schweren Schlafstörungen. Das einzige was mich einschlafen lässt, ist Hasch,aber auch nur,wenn ich es esse. Beim kiffen passiert bei mir gar nichts. Also esse ich jeden Abend einen Keks,seit 1,5 Jahren. Die Dosierung ist sehr gering. Wenn ich es umrechne,sind in einem Keks 0,0625 gr. Hasch drin. Ich bin jetzt seit 4 Monaten ziemlich depressiv,habe ganz verrückte Gedanken und Angstgefühle. Leichte, manchmal mittelstarke Depressionen waren bei mir schon immer Thema,aber nicht in dem Ausmaß wie jetzt. Denkt ihr,ob es mit dem dauerhaften Haschkonsum zu tun hat? Auch wenn die Dosierung so gering ist?

Gruß Mona

Critical7 antwortete am 15. Februar 2024
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Hallo,

es tut mir leid zu hören, dass du unter solch schwierigen Umständen leidest. Schlafstörungen und Depressionen können das tägliche Leben erheblich beeinträchtigen, und es ist verständlich, dass du nach Lösungen suchst, die Erleichterung bringen.

Bezüglich deiner Frage, ob der dauerhafte Haschkonsum, auch in geringer Dosierung, zu deinen depressiven Symptomen und Angstgefühlen beitragen könnte: Es gibt Forschungen, die darauf hinweisen, dass Cannabis bei manchen Personen psychische Gesundheitsprobleme wie Depressionen und Angstzustände beeinflussen kann. Die Wirkung von Cannabis auf die psychische Gesundheit kann jedoch von Person zu Person variieren und hängt von vielen Faktoren ab, einschließlich der Dosierung, der Konsummethode und der individuellen Veranlagung.

Cannabis kann kurzfristig für einige Nutzer entspannend wirken und das Einschlafen erleichtern. Langfristig gibt es jedoch Hinweise darauf, dass regelmäßiger Cannabisgebrauch, insbesondere in hohen Dosen, mit einem erhöhten Risiko für die Entwicklung oder Verschlechterung von psychischen Erkrankungen wie Depressionen oder Angststörungen verbunden sein kann. Auch wenn die von dir beschriebene Dosierung relativ gering ist, könnte der tägliche Konsum über einen langen Zeitraum hinweg potenziell zur Entwicklung oder Verschlimmerung von Symptomen beitragen.

Es ist wichtig, dass du diese Bedenken mit einem medizinischen Fachmann besprichst, der deine gesamte medizinische Geschichte und deinen Lebensstil berücksichtigen kann, um eine angemessene Beratung und Behandlung zu gewährleisten. Ein Arzt oder Psychotherapeut kann dir helfen, die zugrunde liegenden Ursachen deiner Schlafstörungen und depressiven Symptome zu verstehen und einen geeigneten Behandlungsplan zu entwickeln. Dies könnte eine Kombination aus Medikation, Therapie und möglicherweise Änderungen deines Cannabiskonsums umfassen.

Darüber hinaus könnte es hilfreich sein, alternative Methoden zur Verbesserung deines Schlafes und deiner psychischen Gesundheit zu erkunden, wie zum Beispiel Entspannungstechniken, regelmäßige Bewegung, eine gesunde Ernährung und eine gute Schlafhygiene.

Bitte denke daran, dass die Unterstützung durch Fachleute in diesem Bereich sehr wertvoll ist und dir dabei helfen kann, Wege zu finden, um mit deinen Symptomen umzugehen und deine Lebensqualität zu verbessern.

Ich wünsche dir alles Gute auf deinem Weg zur Besserung.

Critical7 antwortete am 15. Februar 2024
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