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329 viewsGesundheitsfragen
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Hallo,

ich leide seit vielen, vielen Jahren unter schweren Schlafstörungen. Das einzige was mich einschlafen lässt, ist Hasch,aber auch nur,wenn ich es esse. Beim kiffen passiert bei mir gar nichts. Also esse ich jeden Abend einen Keks,seit 1,5 Jahren. Die Dosierung ist sehr gering. Wenn ich es umrechne,sind in einem Keks 0,0625 gr. Hasch drin. Ich bin jetzt seit 4 Monaten ziemlich depressiv,habe ganz verrückte Gedanken und Angstgefühle. Leichte, manchmal mittelstarke Depressionen waren bei mir schon immer Thema,aber nicht in dem Ausmaß wie jetzt. Denkt ihr,ob es mit dem dauerhaften Haschkonsum zu tun hat? Auch wenn die Dosierung so gering ist?

Gruß Mona

Critical7 antwortete am 15. Februar 2024
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Liebe Mona,

super, dass du dich mit deinem Konsum kritisch auseinandersetz und bei deinen Beschwerden nach den Ursachen forschen möchtest.

Kurz zu mir: Ich gehöre zu einem Team professioneller Sozialarbeiter*innen die aufsuchend im Netz unterwegs sind. Dabei versuchen wir User*innen unterstützend und beratend zur Seite zu stehen, im Besonderen zum Thema Sucht und Konsum. Unser Angebot ist selbstverständlich kostenfrei und anonym.

Prinzipiell kann es durchaus sein, dass das auch Auswirkungen des Konsums sind.

Je regelmäßiger und intensiver man konsumiert, desto höher ist die Gefahr, depressiv zu werden und z.B. auch eine Angststörung zu entwickeln. Deine Dosis ist schon ziemlich gering, aber die Dauer der „Anwendung“ spielt schon auch eine Rolle.

Wenn du schon so lange an Schlafstörungen leidest, hast du sicher auch schon andere Sachen ausprobiert? Vielleicht gäbe es ja noch Alternativen, die du auf ihre Nützlichkeit hin probieren könntest? Gerne könnten wir uns hierüber mal austauschen, wenn du magst.

Liebe Grüße

Hannah vom Digi-Streetwork Team der Drogenhilfe Schwaben gGmbH

Mona Posted new comment 11. Februar 2024

Hallo Hannah,
vielen Dank für deine Antwort.
Ich hatte schon als Kind Schlafstörungen. Im Teenageralter war es dann mal besser. Dann ging es wieder für einige Jahre los. Seit 2001 ist es wirklich,wirklich schlimm. Habe dann Antidepressiva bekommen,weil man sonst nichts anderes gefunden hatte. Das half so 3-4 Jahre,dann nicht mehr. Ich schlief jede (!) Nacht nur 1,5 Stunden. Dann kamen die Schlaftabletten dazu,die mir auch keinen Schlaf brachten. Bis ich in einer Klinik dann eine bestimmte Sorte Schlaftabletten bekam,die endlich wirkte. Dass klappte ein paar Jahre,bis ich nach Einnahme der Tabletten die merkwürdigsten Dinge tat,an die ich mich morgens nicht mehr erinnerte. Ich hab schon alles erdenkliche versucht. Natürlich auch alternative Dinge außer der Schulmedizin. Heilpraktiker,Hypnose,Brain Light etc. Ich wünsche mir nichts mehr,als endlich schlafen zu können.
Gruß Mona

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