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451 viewsRechtliches
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Schönen guten Tag alle miteinander 🙂

Ich habe folgendes Problem: Ich wurde vor 2 Monaten angehalten und habe 24 Stunden davor gekifft. Nun war der Urintest natürlich positiv und mir wurde Blut entnommen. Ungefähr 1 1/2 Monate später wurde ich angerufen und mir wurde berichtet, dass in meinem Blut kein aktives THC gefunden wurde, sondern THC Abbauprodukte.

Mir wurde dann noch dazu gesagt, dass diese Infos (Blutwerte) nun an die Staatsanwaltschaft (dabei mache ich mir weniger Gedanken) und an die Führerscheinstelle gehen. Nun ist die Frage: Wie verhält sich diese Situation nun mit der kommenden Legalisierung und der Amestie, die damit einhergeht?

Firefounder antwortete am 3. April 2024
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Leider verhält es sich so, dass die Staatsanwaltschaft möglicherweise Amnestie für Kleinkriminalitäten in Verbindung mit Cannabis (Handel in geringem Umfang z.B.) gewähren kann, das jeweilige Straßenverkehrsamt wird durch die Staatsanwaltschaft informiert, weil es sich um ein Delikt im Straßenverkehr handelt, und die werden dann tätig. Und das werden Sie.

In der Regel finden sich immer “ nur“ Abbauprodukte im Blut, von „aktivem“ Cannabis im Blut habe ich noch nie was gehört.

In der Regel ist der Lappen futsch. Antrag auf Wiedererteilung, meist Verordnung einer MPU mit einhergehender Abstinenz. Ich musste meinen vor mehr als 10 Jahren abgeben und mich entscheiden zwischen Cannabiskonsum und Autofahren, wirst Du auch müssen.

Trotzdem alles Gute!

Firefounder antwortete am 3. April 2024