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554 viewsAllgemeine Fragen zum Kiffen
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Guten Tag meine Kiffer!
ich habe eine kurze Frage, ich hab eingesehen und kam selbst zu dem Entschluss Reduzieren zu rauchen. Ich meine ich habe 7 Jahre heftig konsumiert. Alles hat seine Gründe, auch warum ich heutzutage Depressionen habe. Ich war mal 3 oder 4 Tage nicht draußen sahs zuhause und hab nur gespielt. Ich hab in dem Spiel gelebt nicht mehr in echt. Lange Rede kurzer Sinn, ich habe vor 4 Tagen Panik bekommen und Herzrasen nach einen Bong Zug. Ich musste Krankenwagen und Notaufnahme aber Blut alles okay. Jetzt wollte ich mich einweisen aber alle Kliniken sind 60km entfernt. Ich hab es bis jetzt reduziert bis auf 1 joint am Tag. Ich gehe raus von früh bis Abends, aber mir is trotzdessen, schwindelig. Muss ich mich wieder an das Leben gewöhnen und geht es einfach weg? Ich trinke viel, esse und hab meine bong weggeschmissen. Jedoch bin ich so benommen, wie als hätte ich getrunken… Wann geht das weg? Möchte morgen zum Hausarzt.

MfG.

Critical7 antwortete am 15. Februar 2024
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Es ist mutig und ein wichtiger Schritt, dass du den Entschluss gefasst hast, deinen Cannabis-Konsum zu reduzieren, vor allem nach einer so langen Zeit intensiven Konsums. Die Erfahrungen, die du beschreibst, einschließlich Panikattacken, Herzrasen und das Gefühl der Benommenheit, können tatsächlich im Zusammenhang mit Cannabisgebrauch stehen, insbesondere wenn es zu einer plötzlichen Änderung des Konsumverhaltens kommt.

Die Symptome, die du nach der Reduzierung deines Konsums erlebst, könnten Teil eines Entzugsprozesses sein. Cannabis kann psychische Abhängigkeit verursachen, und beim Reduzieren oder Beenden des Konsums können Entzugssymptome wie Angstzustände, Stimmungsschwankungen, Schlafprobleme, Schwindelgefühle und körperliche Beschwerden auftreten. Diese Symptome sind in der Regel vorübergehend, aber die Dauer und Intensität können von Person zu Person variieren.

Das Gefühl der Benommenheit und das sich „nicht ganz real“ Fühlen, das du beschreibst, könnte auch als Teil einer Anpassungsphase betrachtet werden, in der sich dein Körper und Geist an ein Leben ohne den regelmäßigen Cannabis-Konsum gewöhnen. Es ist auch möglich, dass deine psychische Gesundheit, einschließlich der erlebten Depressionen, einen Einfluss auf deine aktuelle Verfassung hat.

Der Gang zum Hausarzt ist ein sehr guter nächster Schritt. Ein Arzt kann dir helfen, deine Symptome zu bewerten, dir Rat geben, wie du mit diesen umgehen kannst, und gegebenenfalls eine geeignete Behandlung oder Überweisung zu spezialisierten Diensten empfehlen. Es könnte auch hilfreich sein, Unterstützung in Bezug auf psychische Gesundheit in Betracht zu ziehen, wie zum Beispiel eine Therapie oder Beratung, um die zugrunde liegenden Ursachen deiner Depression und deines Substanzgebrauchs anzugehen.

In der Zwischenzeit ist es wichtig, weiterhin gesunde Gewohnheiten zu pflegen, wie du es bereits tust – ausreichend Wasser trinken, nahrhaft essen und regelmäßige körperliche Aktivität. Diese können alle dazu beitragen, deinen Körper bei der Anpassung zu unterstützen und dein allgemeines Wohlbefinden zu verbessern.

Bitte denke daran, dass dieser Prozess Zeit braucht und es normal ist, Unterstützung zu benötigen. Du machst bereits wichtige Schritte, indem du deinen Konsum reduzierst und professionelle Hilfe suchst. Ich wünsche dir viel Kraft und Unterstützung auf deinem Weg.

Critical7 antwortete am 15. Februar 2024